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Gestriger Anschlag in Kabul gegen internationale Hilfsbemühungen gerichtet

15.01.2008 - Pressemitteilung

Bundesaußenminister Steinmeier verurteilt den Anschlag in Kabul auf das Schärfste und spricht den Familien und Freunden der Opfer sein Beileid aus. Die internationale Gemeinschaft werde sich nicht einschüchtern lassen, so der Minister. „Wir haben eine Verpflichtung gegenüber der afghanischen Bevölkerung übernommen, zu der wir stehen“.

Gestern (14.01.) starben bei einem Anschlag auf das Kabuler Serena-Hotel mindestens sechs Menschen und mehrere Personen wurden teilweise schwer verletzt. Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier verurteilte den Anschlag heute in Berlin:

„Ich verurteile den gestrigen Anschlag auf das Serena-Hotel in Kabul auf das Schärfste. Den Familien und Freunden der Opfer spreche ich mein tief empfundenes Beileid aus. Allen Verletzten wünsche ich rasche Genesung.

Mit diesem Anschlag richteten sich die Attentäter auch gegen die internationale Gemeinschaft und ihre Unterstützung für den Wiederaufbau Afghanistans. Besonders betroffen bin ich von der Tatsache, dass mein norwegischer Kollege Jonas Gahr-Støre und seine Mitarbeiter Ziel dieses Anschlags wurden.

Die Drahtzieher dieses Anschlags müssen nun rasch gefunden und einer gerechten Strafe zugeführt werden.

Die internationale Gemeinschaft wird sich von diesem Anschlag nicht einschüchtern lassen. Wir haben eine Verpflichtung gegenüber der afghanischen Bevölkerung übernommen, zu der wir stehen. Gemeinsam mit der afghanischen Regierung wollen wir den Menschen in Afghanistan helfen, den Weg in eine friedlichere, freie und wirtschaftlich prosperierende Zukunft zu gehen.„

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