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Bundesminister Steinmeier begrüßt positiven Verlauf der afghanisch-pakistanischen Friedens-Jirga

12.08.2007 - Pressemitteilung

Zum heutigen Abschluss der um einen Tag verlängerten afghanisch-pakistanischen Friedens-Jirga in Kabul erklärte Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier heute (12.08.) in Berlin:

„Die rund 700 afghanischen und pakistanischen Delegierten, die sich seit Donnerstag (09.08.) in der afghanischen Hauptstadt Kabul zu einer so genannten Gemeinsamen Friedens - Jirga getroffen haben, haben ein wichtiges und richtiges Signal der regionalen Verständigung gesetzt. Sie haben den ernsthaften Willen beider Seiten bekundet, zur Stabilisierung der Grenzprovinzen zusammenzuarbeiten. Davon zeugen auch die Kernthemen, die im Rahmen der Jirga diskutiert wurden, nämlich die Ursachen der steigenden Militanz in der afghanisch-pakistanischen Grenzregion und die Entwicklung vertrauensbildender Maßnahmen. Selbstverständlich sind die kritischen Probleme der bilateralen Beziehungen beider Länder nicht durch eine einmalige Großveranstaltung zu bewältigen. Die gemeinsame Friedens-Jirga ist aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ich begrüße, dass der afghanische Präsident Hamid Karzai und der pakistanische Präsident Pervez Musharraf bekräftigt haben, diesen Weg gemeinsam weitergehen zu wollen.

Der positive Verlauf der afghanisch-pakistanischen Jirga bestätigt die unter deutscher Präsidentschaft beim G8-Außenministertreffen in Potsdam angestoßene Initiative, die Zusammenarbeit zwischen Afghanistan und Pakistan zu fördern und zu unterstützen.„

Die Friedens-Jirga fand in den Zelten statt, die seinerzeit von Deutschland für die Emergency Loya Jirga und die verfassungsgebende Loya Jirga bereitgestellt worden waren. Zudem hat das Auswärtige Amt einen kurzfristig aufgetretenen Fehlbetrag in der Finanzierung von etwas über 37.500 € übernommen.

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