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Konferenz "Desertifikation und Sicherheit" im Auswärtigen Amt

22.06.2007 - Pressemitteilung

Das Auswärtige Amt veranstaltet am 26.06.2007 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Sekretariat des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) die Konferenz "Desertifikation und Sicherheit".

Der Gastgeber ist Staatsminister Gernot Erler. Die Konferenz wird von Staatssekretär Georg Boomgaarden (Auswärtiges Amt), Staatssekretär Erich Stather (Bundesministerium für Entwicklung und Wirtschaftliche Zusammenarbeit) und Exekutivsekretär Hama Arba Diallo (UNCCD) eröffnet. Die Auftaktrede hält Pekka Haavisto, früherer EU-Sonderbeauftragter für den Darfur.

Wüstenbildung gehört zu den größten Umwelt- und Entwicklungsproblemen des 21. Jahrhunderts. Zwei Milliarden Menschen leben in den Trockengebieten der Welt, also in Gebieten, die durch eine negative Wasserbilanz und fortschreitende Degradation der Böden geprägt sind.

Die Bundesregierung unterstützt mit dieser Konferenz das Anliegen des "Internationalen Tags der Desertifikationsbekämpfung" der alljährlich am 17. Juni begangen wird. Die Zusammenhänge und die daraus resultierende Forderung nach Integration von Umwelt-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Außenpolitik beschäftigen Regierungen, internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen in zunehmendem Maße. Die Veranstaltung möchte einen Beitrag zur Identifizierung der politischen Herausforderungen leisten und die bereits bestehenden Ansätze zur Behandlung des Sicherheitsfaktors Wüstenbildung untersuchen und zusammenführen.

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