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Delegation der Europäischen Union reist nach Nordkorea

06.03.2007 - Pressemitteilung

Am heutigen Dienstag (06.03.) wird eine Delegation der Europäischen Union unter Leitung der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auf hoher Beamtenebene zu zweitägigen politischen Gesprächen (06.03.–08.03.) nach Pjöngjang / Nordkorea reisen.

Ziel der Troika-Reise ist es, eine zügige Umsetzung der Einigung zu befördern, die am 13. Februar in Peking im Rahmen der Sechsparteiengespräche über das nordkoreanische Atomprogramm erzielt wurde. Die Europäische Union hat diese Einigung nachdrücklich begrüßt. Die Delegation wird weiterhin unterstreichen, dass die EU darüber hinaus den Fortgang der Sechsparteiengespräche zur Umsetzung aller Vereinbarungen aus der Gemeinsamen Erklärung vom 19. September 2005 erwartet.

Die Europäische Union ist der Sicherheit und der Stabilität in der Region sowie dem Ziel einer nuklearwaffenfreien südkoreanischen Halbinsel verpflichtet. Sowohl Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, als Vertreter der deutschen Ratspräsidentschaft, als auch der Hohe Beauftragte der Europäischen Union für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Dr. Javier Solana, haben deshalb die Bemühungen und die Absprachen der Sechs Parteien begrüßt.

Die Troika-Reise hat für die EU auch Erkundungscharakter, denn die Ergebnisse der Reise werden eine wichtige Orientierungshilfe für die internen Beratungen der EU über die künftigen Beziehungen zu Nordkorea liefern.

Die Troika-Delegation besteht aus der derzeitigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft sowie aus Vertretern der Europäischen Kommission und des Generalsekretariates der Europäischen Union. Zudem wird die nachfolgende portugiesische Ratspräsidentschaft teilnehmen.

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