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Krise im Nahen Osten – Hilfe für betroffene Deutsche

23.07.2006 - Pressemitteilung

Bis heute Mittag (23.07.) konnten insgesamt mehr als 5.000 Bundesbürger mit Hilfe der Bundesregierung den Libanon verlassen, bis zu 600 davon auf dem Seeweg. Auf insgesamt 21 Sonderflügen (Bundeswehr und vom Auswärtigen Amt gecharterte zivile Maschinen) konnte rund 4.400 Deutschen die Heimreise nach Deutschland ermöglicht werden.

Für heute hat die Deutsche Botschaft in Beirut zwei weitere Bus-Konvois zur Ausreise organisiert: Der erste führt von der südlibanesischen Stadt Nabatiyeh nach Beirut, der zweite von Beirut nach Damaskus.

Die vom Auswärtigen Amt gecharterte Passagierfähre "Princesa Marissa" wird nach derzeitiger Planung den Hafen der südlibanesischen Hafenstadt Tyros morgen (24.07.) früh erreichen. Die Fähre fasst 1.240 Passagiere und wird Deutsche, EU-Bürger, Kanadier und Australier nach Zypern bringen, wo sie am morgigen Abend in Larnaka ankommen soll. An Bord wird sich zur Betreuung krisengeschultes und ärztliches Personal befinden. Von Zypern aus wird das Auswärtige Amt Weiterflugmöglichkeiten nach Deutschland organisieren.

Das Auswärtige Amt hat gestern (22.07.) noch einmal seine Reisewarnung für den Libanon aktualisiert und darin die derzeitigen Ausreisemöglichkeiten bekannt gegeben. Auch die Homepage der Deutschen Botschaft in Beirut informiert laufend über aktuelle Ausreisemöglichkeiten:

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