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Goethe-Institut und Institut für Auslandsbeziehungen regeln Zusammenarbeit neu

14.02.2006 - Pressemitteilung

Das Goethe-Institut (GI) und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) werden ihre Zusammenarbeit künftig intensivieren und damit einen Beitrag zur koordinierteren Umsetzung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik leisten.

Das sieht ein Kooperationsvertrag vor, den die Generalsekretäre Hans-Georg Knopp (Goethe-Institut) und Kurt-Jürgen Maaß (ifa) heute (14.2.2006) in Anwesenheit von Wilfried Grolig, dem Leiter der Kultur- und Bildungsabteilung im Auswärtigen Amt, in Berlin unterzeichnet haben.

Der Kooperationsvertrag, der unter der Federführung des Auswärtigen Amts erarbeitet wurde, belegt das gemeinsame Ziel des Auswärtigen Amts, des Goethe-Instituts und des Instituts für Auslandsbeziehungen, in finanziell schwierigen Zeiten noch enger in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zusammenzuarbeiten. Vor allem im Bereich der Bildenden Kunst werden sich Goethe-Institut und ifa künftig stärker abstimmen, um Planung, Produktion und die Resonanz der Tourneeausstellungen zu optimieren. Weitere Absprachen betreffen u. a. den Informationsbereich, die Förderung deutscher Minderheiten, die Dialogprogramme sowie die zivile Krisenprävention.

Das Goethe-Institut ist die größte Institution der Auswärtigen Kulturpolitik. Die weltweit tätige Mittlerorganisation unterhält 127 Institute im Ausland, 14 Institute in Deutschland sowie weltweit 56 Lesesäle und mehr als 50 Goethe-Zentren und ausländischdeutsche Kulturgesellschaften. Das Goethe-Institut fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit in allen Bereichen der Künste und vermittelt ein umfassendes Deutschlandbild. Die Arbeit der Goethe-Institute im Ausland wird durch Zuwendungen des Auswärtigen Amts gefördert.

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) ist die weltweit tätige Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland für Kunstaustausch, Dialog der Zivilgesellschaften und außenkulturpolitische Information. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

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