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Bewerbung und Auswahlverfahren für den höheren Auswärtigen Dienst

13.07.2020 - Artikel

Hinweise zum Auswahlverfahren

Auswahlverfahren: Aktuelles und Termine

Für den Einstellungstermin im Juli 2021 sucht das Auswärtige Amt voraussichtlich 60 - 80 Attaché(e)s als Beamtinnen und Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst für den höheren Auswärtigen Dienst. Folgender Zeitplan ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten, insbesondere mit Blick auf die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie):

  • Öffnung der Bewerbermaske: Montag, 13. Juli 2020, 09:00 Uhr (Hier geht es zur Bewerbermaske)
  • Bewerbungsschluss: Freitag, 31. Juli 2020, 13:00 Uhr
  • Teilnahme am Online-Vorverfahren: Montag, den 3. August 2020, 09:00 Uhr bis Mittwoch, den 12. August 2020, 17:00 Uhr
  • Schriftliches Auswahlverfahren: Montag, 14. September 2020 oder Dienstag, 15. September 2020
  • Mündliches Auswahlverfahren: voraussichtlich ab 30. November 2020
  • Geplanter Einstellungstermin: Donnerstag, 1. Juli 2021

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass das schriftliche Auswahlverfahren aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in diesem Jahr ausschließlich in Berlin stattfinden wird. Es werden leider keine anderen Prüfungsorte zur Verfügung stehen. Für das schriftliche Auswahlverfahren stehen in diesem Jahr hingegen zwei Termine zur Verfügung, jeweils ganztägig am 14. und 15. September 2020. Ein Ausweichtermin steht nicht zur Verfügung. Ebenso ist es nicht möglich, das Auswahlverfahren im Ausland zu absolvieren, auch nicht an einer deutschen Auslandsvertretung.

Vorverfahren

Nach Erhalt Ihrer Bewerbung bitten wir Sie um Teilnahme an einem online-basierten Vorverfahren, das sowohl Ihre verbale und numerische Verarbeitungskapazität als auch Ihre Bearbeitungsgeschwindigkeit überprüft. Diesen Test müssen Sie via Internet durchführen. Ihre persönlichen Zugangsdaten, den Zeitraum für den Test und weitere Informationen dazu erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail.

Schriftlicher Teil des Auswahlverfahrens

Im schriftlichen Teil des Auswahlverfahrens bitten wir Sie, die Position der Bundesregierung zu einem außenpolitisch, europapolitisch oder außenwirtschaftspolitisch relevanten Thema schriftlich darzustellen und argumentativ zu unterlegen. Außerdem prüfen wir Ihre Englisch- und Französischkenntnisse. Französisch kann hier durch Arabisch, Bosnisch, Chinesisch, Farsi, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Spanisch oder Türkisch ersetzt werden.

Ebenso interessieren uns Ihre Kenntnisse in Völker-, Europa- und Staatsrecht, Wirtschaft, Geschichte und Politik sowie Allgemeinwissen. Zum Abschluss führen wir mit Ihnen einen psychologischen Eignungstest durch, mit dem wir Ihr intellektuelles Leistungsvermögen überprüfen.

Diejenigen Bewerberinnen und Bewerber, die alle Abschnitte bestehen und aufgrund der Rangfolge der erzielten Ergebnisse in die engere Wahl kommen, werden vom Auswahlausschuss zum mündlichen Teil des Verfahrens eingeladen, der im Dezember / Januar in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin stattfindet und ebenfalls einen Tag dauert.

Hinweise zum schriftlichen Teil des Auswahlverfahrens für den höheren Auswärtigen Dienst

Mündlicher Teil des Auswahlverfahrens

Der mündliche Abschnitt besteht aus einem Vorstellungsgespräch vor dem Auswahlausschuss, einem Einzelgespräch mit dem/der Psycholog/in, einem Kurzplädoyer von etwa fünf Minuten vor dem Auswahlausschuss, einem Rollenspiel und einer Gruppenübung.

In der Einzelvorstellung verschafft sich der Ausschuss einen Eindruck von Ihrer Persönlichkeit und von der Motivation für Ihre Bewerbung. Auch Fragen zum politischen Verständnis werden regelmäßig gestellt.

Das Kurzplädoyer, zu dessen Vorbereitung Ihnen 30 Minuten zur Verfügung stehen, halten Sie in möglichst freier Rede. Es werden außenpolitisch, europapolitisch oder außenwirtschaftspolitisch relevante Themen zur Wahl gestellt. Im Rollenspiel versetzen wir Sie in eine Situation aus dem Berufsleben im höheren Auswärtigen Dienst und in der Gruppenübung erarbeiten Sie im Team mit anderen Mitbewerberinnen und Mitbewerbern einen Lösungsvorschlag für eine Ihnen gemeinsam gestellte Aufgabe.

Wenn Sie aufgrund Ihrer Ergebnisse im zweiten Abschnitt des Auswahlverfahrens für die Einstellung vorgesehen sind, erhalten Sie nach Abschluss des gesamten Verfahrens eine entsprechende Benachrichtigung.

Diese steht noch unter dem Vorbehalt, dass auch die Gesundheitsuntersuchung durch den Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts und die Sicherheitsüberprüfung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz zu einem positiven Ergebnis führen. Was unter „gesundheitlicher Eignung“ zu verstehen ist, haben wir für Sie in der Rubrik „Fragen und Antworten“ ausführlich erläutert.

Wegbeschreibung zur Akademie Auswärtiger Dienst PDF / 378 KB

Merkblatt zur Reisekostenerstattung PDF / 189 KB

Informationen für Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber

Das Auswärtige Amt berücksichtigt die besondere Situation schwerbehinderter Bewerberinnen und Bewerber. Von ihnen wird bei der Einstellung nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Uneingeschränkte gesundheitliche Einsetzbarkeit an allen Dienstorten wird von ihnen nicht gefordert. Vielmehr genügt je nach Art der Behinderung Einsetzbarkeit in gemäßigten Klimazonen oder an Dienstorten mit ausreichender ärztlicher Versorgung. Hinsichtlich der sonstigen Eignung, insbesondere der beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten, gilt uneingeschränkt das Leistungsprinzip im Wettbewerb mit anderen, nichtbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern.

Die Messinstrumente des Auswärtigen Amts für die gemäß Stellenausschreibung geforderten Kriterien „überdurchschnittliche intellektuelle Leistungsfähigkeit“ und „gute Sprachkenntnisse“ sind ein psychologischer Eignungstest sowie zwei Sprachtests. Offensichtliche Nichteignung gemäß § 165 SGB IX liegt dann vor, wenn im psychologischen Eignungstest keine höhere Einstufung als „ungeeignet“ und in beiden Sprachtests kein besseres Ergebnis als „ungenügend“ erzielt wird.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber lädt das Auswärtige Amt gemäß § 165 SGB IX zum mündlichen Teil des Verfahrens ein, wenn sich nicht ihre offensichtliche Nichteignung für den höheren Dienst erwiesen hat. Offensichtliche Nichteignung gemäß § 165 SGB IX liegt dann vor, wenn in einem Sprachtest kein besseres Ergebnis als „ungenügend“, im psychologischen Eignungstest keine höhere Einstufung als „ungeeignet“ oder in der politischen Analyse und den Fachprüfungen (in den Bereichen Völker-, Europa- und Staatsrecht, Wirtschaft, Geschichte und Politik, Allgemeinwissen) kein besseres Ergebnis als „mangelhaft“ erzielt wird.

Zur Klärung weiterer Einzelfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Akademie Auswärtiger Dienst telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung, Kontaktdaten finden Sie nachstehend.

Weitere Informationen

Die Muster aus vergangenen Jahren sollen Ihnen Hinweise geben, wie Sie sich anhand der angegebenen Fachliteratur am besten vorbereiten können. Mehr

Noch Fragen zum Bewerbungsverfahren?
Bitte lesen Sie zunächst aufmerksam die Informationen auf diesen Seiten, insbesondere die „Fragen und Antworten“.
Sollten danach noch Fragen offen sein, wenden Sie sich bitte an:
Stefanie Hellbach
Tel.: +49-(0)30-1817-1145
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