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Allgemeine Hinweise zum Ablauf des Auswahlverfahrens

29.03.2021 - Artikel

Hinweise rund um Inhalt und Ablauf des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens.

Auswahlverfahren: Aktuelles und Termine

Das Auswahlverfahren für den gehobenen Auswärtigen Dienst ist ein zweistufiges Verfahren, das aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Während das schriftliche Verfahren zum Ziel hat, Ihre intellektuellen Fähigkeiten und Sprachkenntnisse zu prüfen, dient der mündliche Teil der Feststellung, ob Sie von Ihrer Persönlichkeit her für den gehobenen Auswärtigen Dienst geeignet sind.

Schriftlicher Teil des Auswahlverfahrens

Der schriftliche Abschnitt umfasst einen mehrstündigen psychologischen Eignungstest, der die Komponenten intellektuelle Fähigkeiten, Arbeitsverhalten, Kenntnisse in ausgewählten Bereichen sowie Rechtschreibung abdeckt. Ferner finden schriftliche Sprachtests in Englisch und der zweiten von Ihnen gewählten Prüfungssprache (Französisch, ersatzweise Arabisch, Bosnisch, Chinesisch, Farsi, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Spanisch oder Türkisch) statt. Die Sprachprüfungen erfolgen in Form grammatikalisch-lexikalischer Tests. Zur Vorbereitung empfiehlt sich eine Vertiefung der Kenntnisse in Grammatik und Wortschatz der beiden Fremdsprachen, z.B. anhand der Lektüre fremdsprachiger Zeitungen.

Sie können sich selbst einen Eindruck über die Anforderungen der fremdsprachigen Tests verschaffen, indem Sie sich unsere Sprachtests aus früheren Auswahlverfahren für den gehobenen Auswärtigen Dienst ansehen.

Auslandskombitermin

Für Bewerberinnen und Bewerber, die sich zum Zeitpunkt des regulären Termins des schriftlichen Auswahlverfahrens nachweislich im Ausland aufhalten, findet etwa eine Woche vor Beginn des mündlichen Verfahrens (ca. Mitte Februar des Folgejahres) ein Sondertermin, der so genannte Auslandskombitermin statt. Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer am schriftlichen Auslandskombitermin werden nach Möglichkeit den mündlichen Prüfungsteil an einem der ersten mündlichen Verfahrenstage absolvieren. Somit ist in der Regel nur eine Anreise aus dem Ausland erforderlich. Da die Zahl der im Auslandskombitermin erfolgreichen Bewerberinnen und Bewerber vorab nicht feststeht, können wir einen frühzeitigen Termin für den mündlichen Teil nicht garantieren. Betroffene müssen damit rechnen, an einem anderen Tag während des mündlichen Verfahrens, eventuell auch an einem Zusatztag am Ende des gesamten mündlichen Verfahrens, eingeladen zu werden.

Mündlicher Teil des Auswahlverfahrens

Diejenigen Bewerberinnen und Bewerber, die sich aufgrund der im ersten Abschnitt erzielten Ergebnisse für den mündlichen Verfahrensteil qualifizieren, werden anschließend zum eintägigen mündlichen Teil des Verfahrens („Assessment Center“) eingeladen, der in der Regel im Februar/März in der Akademie Auswärtiger Dienst in Berlin stattfindet. Er besteht aus strukturierten Interviews (vor der Kommission und als Einzelgespräch mit einem Psychologen/einer Psychologin, die den Ausschuss beraten), einem Kurzvortrag, einem Rollenspiel und einer Kooperationsaufgabe.

In den Interviews verschafft sich der Ausschuss einen Eindruck von Ihrer Persönlichkeit und von Ihrer Motivation für Ihre Bewerbung. Auch Fragen zum politischen Verständnis können bei dieser Prüfungsstation gestellt werden. Der fünfminütige Kurzvortrag, zu dessen Vorbereitung Ihnen 30 Minuten zur Verfügung stehen, wird in möglichst freier Rede gehalten. Es werden Themen aus dem politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zeitgeschehen zur Wahl gestellt. Im Rollenspiel versetzen wir Sie in eine Situation aus dem Berufsleben im gehobenen Auswärtigen Dienst  und in der Kooperationsaufgabe bewältigen Sie gemeinsam mit Ihren Mitbewerberinnen und -bewerbern ergebnisorientiert arbeitsteilig eine Aufgabe.

Für die Entscheidung über eine Einstellung in den Vorbereitungsdienst ist Ihre Eignung und Leistung maßgebend. Sofern Sie aufgrund Ihrer Ergebnisse im mündlichen Abschnitt des Auswahlverfahrens für den Vorbereitungsdienst vorgesehen sind, erhalten Sie nach Abschluss des gesamten Verfahrens eine entsprechende Einstellungszusage. Diese steht unter dem Vorbehalt, dass die Gesundheitsuntersuchung durch den Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts und die Sicherheitsüberprüfung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz einer Einstellung nicht entgegenstehen. Was unter „gesundheitlicher Eignung“ zu verstehen ist, haben wir für Sie in der Rubrik Fragen und Antworten ausführlich erläutert.

Weitere Informationen

Haben Sie wirklich alle Beiträge gelesen? Noch Fragen zur Bewerbung zum gehobenen Dienst? Bitte wenden Sie sich an
Sarah Bongartz
Tel.: +49(0)30-5000-1121

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