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Kulturerhalt

31.05.2022 - Artikel

Mit dem Kulturerhaltprogramm unterstützt das Auswärtige Amt die Bewahrung kulturellen Erbes im Ausland.

Seit 1981 unterstützt die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts die Bewahrung kulturellen Erbes in aller Welt.

Gefördert werden Projekte zum Erhalt des kulturellen Erbes im Ausland sowie zur Bewahrung des deutschen kulturellen Erbes im Ausland, ausgenommen in historischen deutschen Siedlungsgebieten im östlichen Europa.

Ziel ist es, das Bewusstsein für die eigene nationale Identität zu stärken und einen partnerschaftlichen Kulturdialog zu fördern. Das Programm hat sich zu einem sehr wirkungsvollen Instrument der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik entwickelt.

Von 1981 bis 2021 wurden mehr als 3.600 Projekte in 144 Ländern mit insgesamt nahe zu 86 Millionen Euro gefördert.

Die Aktivitäten im Rahmen dieses Programms sind vielfältig. Zu den möglichen Maßnahmen gehören:

  • Restaurierung und Konservierung von historischen Bauwerken oder Gegenständen
  • Unterstützung bei Instandsetzung und Konservierung von Welterbestätten
  • Sammlung und Dokumentation mündlicher Überlieferungen im Bereich Musik und Literatur
  • Konservierung und Digitalisierung von historischen Handschriftenbeständen, Film-/Tonarchiven sowie Daten zu Kulturgütern
  • Dokumentation bedrohten kulturellen Erbes (Filme, Publikationen)
  • Aus- und Fortbildung von Restauratoren, Archivaren, Museumsfachleuten, Wissenschaftlern
  • Ausstellungen und Kolloquien über kulturelles Erbe
  • Bereitstellung von Geräten und Ausstattungsgegenständen.

Kriterien für die Projektförderung PDF / 244 KB

Einige praktische Beispiele für Kulturerhaltprojekte:

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