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Timor-Leste: Überblick Timor-Leste

12.06.2019 - Artikel

Ländername: Demokratische Republik Timor-Leste (portug.: República Democrática Timor-Leste; in Tetum: Timor Loro Sa’e, engl.: Democratic Republic of Timor-Leste)

Klima: tropisch mit Temperaturen von 20-33° C in der Trockenzeit (Mai - Nov) und 29-35° C in der Regenzeit (Dez.-April)

Lage: östlicher Teil der Insel Timor (West-Timor gehört zu Indonesien)

Größe des Landes: 18 889 qkm, Exklave Oecusse 2461 qkm; Insel Ataúro 144 qkm; Insel Jaco 8 qkm

Hauptstadt: Díli (ca. 300.000 Einwohner)

Bevölkerung: ca. 1,26 Mio. Einwohner (Schätzung für 2018)

Landessprachen: offiziell: Portugiesisch und Tetum, Arbeitssprachen: Indonesisch und Englisch

Religionen/Kirchen: ca. 96,5% Katholiken, kleine Minderheiten von Muslimen, Protestanten, Buddhisten, Hindus

Nationaltag: 28. November

Aufnahme diplomatischer Beziehungen: 20. Mai 2002

Unabhängigkeit: 20. Mai 2002

Regierungsform: Parlamentarisch-demokratische Republik

Staatsoberhaupt: Dr. Francisco Guterres Lú Olo

Regierungschef: Taur Matan Ruak

Außenminister: Dionísio da Costa Babo Soares

Parlament: Ein-Kammer-System mit insgesamt 65 Sitzen

Regierungskoalition: AMP (deutsch Allianz für Veränderung und Fortschritt) Der AMP gehören Congresso Nacional da Reconstrução Timorense (CNRT), Partidu Libertasaun Popular (PLP) und KHUNTO an.

Verwaltungsstruktur: Gliederung in 13 Distrikte

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen, Blockfreienbewegung, ASEAN Regional Forum, Internationaler Währungsfonds (IWF), Weltbank, Asiatische Entwicklungsbank, AKP-Staaten, Interpol, IRENA, Gemeinschaft der Portugiesisch-sprachigen Länder (CPLP), g7+

Bruttoinlandsprodukt: 3,1 Mrd. USD (IWF-Schätzung für 2018)

Circa 37% der Bevölkerung liegen unter der Armutsgrenze von 1,25 USD pro Tag (PPP)

Hauptexportprodukt: Öl, Gas, Kaffee


Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

Weitere Informationen

Deutschland unterstützt das Land seit 1999 beim Aufbau. In der Anfangsphase stand neben Nahrungsmittel-, Not- und Flüchtlingshilfe die Trinkwasserversorgung in den östlichen Distrikten im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Danach wurden die Entwicklung des maritimen Transportsektors und die Förderung der ländlichen Entwicklung als mittelfristige Schwerpunkte der Zusammenarbeit festgelegt. Künftig soll sich die Zusammenarbeit auf das Thema Krisenprävention und Konfliktbearbeitung konzentrieren.

Mehr dazu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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