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Deutschland und St. Kitts und Nevis: Bilaterale Beziehungen St. Kitts und Nevis

29.10.2019 - Artikel

Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich, aber wenig ausgeprägt. Die Zusammenarbeit erfolgt vor allem über entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen. Die erste Auslandsreise des neuen Außenministers Brantley führte im März 2015 u.a. nach Berlin und Hamburg.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und St. Kitts und Nevis sind auf niedrigem Niveau. Aus St. Kitts und Nevis werden zumeist landwirtschaftliche Produkte nach Deutschland ausgeführt. Durch den Besuch deutscher Touristen ergeben sich bislang nur geringe Einnahmen.

Kooperations- und Handelsabkommen bestehen im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in St. Kitts und Nevis wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Verhandlungen zum neuen Partnerschaftsabkommen der EU mit den Staaten Afrikas, des Pazifiks und der Karibik („Post-Cotonou-Abkommen“) beobachtet.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist St. Kitts und Nevis mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in den Bereichen nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel zusammengearbeitet wird. Ansonsten leistet Deutschland in der gesamten Region Hilfe durch Kleinstprojekte.

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Touristen sonnen sich auf Liegestühlen am einem palmengesäumten Strand © picture-alliance/dpa

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