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Deutschland und Papua-Neuguinea: Bilaterale Beziehungen Papua-Neuguinea

07.11.2019 - Artikel

Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Papua-Neuguinea sind freundschaftlich, die diplomatischen Kontakte werden durch die deutsche Botschaft in Canberra gepflegt.

Der nördliche Teil Papua-Neuguineas war von 1884 bis 1914 deutsche Kolonie. Noch heute weisen viele geographische Bezeichnungen auf die kurze gemeinsame Geschichte Deutschlands und Papua-Neuguineas hin, so zum Beispiel der höchste Berg des Landes, Mount Wilhelm, in der Bismarck-Bergkette. Interessant ist eine ungewöhnliche und nahezu ausgestorbene Sprache, „Unserdeutsch“ – die weltweit einzige deutschbasierte Kreolsprache.

Die Divine Word University in Madang ist eine Gründung der Steyler Missionare und beherbergt eine deutschsprachige Büchersammlung. Aktuell wird ein Projekt zur Digitalisierung dieser Sammlung gefördert. Drei ausgewählte Bücher wurden ins Englische übersetzt, um diesen Teil der Geschichte der Bevölkerung wieder zugänglich zu machen.

Deutschland unterstützt vor allem über seine substantiellen Beiträge an den „Europäischen Entwicklungsfonds“  der Europäischen Union die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung Papua-Neuguineas. Papua-Neuguinea ist auch in die enge klimapolitische Zusammenarbeit Deutschlands mit den Staaten der Südpazifik-Region eingebunden, insbesondere im Rahmen von Regionalprogrammen der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesumweltministeriums. Daneben  bestehen verschiedene kirchliche Entwicklungsprojekte der katholischen und evangelischen Missionen in Papua-Neuguinea, die zum Teil mit Bundesmitteln unterstützt werden. Papua-Neuguinea ist Mitglied unserer Freundesgruppe „Klima und Sicherheit“ in den Vereinten Nationen.

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