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Honduras: Politisches Porträt Honduras

22.09.2021 - Artikel

Honduras ist in etwa so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen und zählt rund 9,3 Millionen Einwohner. Das Land ist seit dem Ende der Militärdiktatur 1982 gemäß der Verfassung ein Rechtsstaat mit klassischer Gewaltenteilung.  Die Praxis freier und demokratischer Wahlen zur Bestimmung von Staatspräsident und Parlament wurde im Juni 2009 durch einen Staatstreich kurzzeitig unterbrochen. Der 2013 erstmals zum Präsidenten gewählte Juan Orlando Hernández (Partido Nacional), wurde in einer umstrittenen Wahl im November 2017 für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. In der Folge kam es zu zivilgesellschaftlichen Protesten und gewaltsamen Zusammenstößen mit Polizei und Militär, die auch Todesopfer forderten. Korruption und Straflosigkeit wie die prekäre Sicherheitslage mit gewaltbereiten Jugendbanden („Maras“) und verbreiteter Drogenkriminalität stellen das Land vor große Herausforderungen, die durch die Covid-Krise und Schäden aufgrund der beiden Hurrikane im November 2020 noch verschärft wurden. Soziale Ungleichheit und hohe Armut erhöhen den Migrationsdruck Richtung Nordamerika. Am 28.11.2021 finden turnusgemäße Neuwahlen des Präsidenten und des Parlaments statt.


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Mayapyramide in Copan
Mayapyramide in Copan © picture alliance / blickwinkel

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