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Honduras: Politisches Porträt Honduras

29.10.2019 - Artikel

Honduras ist in etwa so groß wie Bulgarien und zählt rund 9,3 Millionen Einwohner. Das Land ist seit dem Ende der Militärdiktatur 1982 gemäß der Verfassung ein Rechtsstaat mit klassischer Gewaltenteilung.  Die Praxis freier und demokratischer Wahlen zur Bestimmung von Staatspräsident und Parlament wurde im Juni 2009 durch einen zivilmilitärischen Staatstreich kurzzeitig unterbrochen. Der 2013 erstmals zum Präsidenten gewählte Juan Orlando Hernández (Partido Nacional), wurde in einer umstrittenen Wahl im November 2017 für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. In der Folge kam es zu zivilgesellschaftlichen Protesten und gewaltsamen Zusammenstößen mit Polizei und Militär, die auch Todesopfer forderten. Korruption und Straflosigkeit wie die prekäre Sicherheitslage mit gewaltbereiten Jugendbanden („Maras“) und verbreiteter Drogenkriminalität stellen das Land vor große Herausforderungen. Soziale Ungleichheit und hohe Armut erhöhen den Migrationsdruck Richtung Nordamerika.


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Mayapyramide in Copan
Mayapyramide in Copan © picture alliance / blickwinkel

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