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Fidschi: Politisches Porträt

20.04.2022 - Artikel

Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1970 ist Fidschi eine parlamentarische Demokratie, welche jedoch von zahlreichen Putschversuchen auf die Probe gestellt wurde. Eine sich zuspitzende Regierungskrise mündete im Dezember 2006 in einen Staatsstreich, bei dem schlussendlich der hochrangige Militärangehörige Bainimarama zum Interims-Regierungschef ernannt wurde.

Im Jahr 2014 wurden wieder demokratische Wahlen abgehalten. Interims-Regierungschef Bainimarama und dessen Partei Fiji First konnten die Wahl für sich entscheiden und Bainimarama wurde als demokratisch legitimierter Premierminister bestätigt.

Die nächsten Wahlen sind für 2022 geplant.

Kritisch betrachtet wird allerdings nach wie vor die Versammlungs- und Pressefreiheit im Land: 2010 wurden Geld- oder Freiheitsstrafen für staatskritische Stimmen eingeführt.

Die Folgen des Klimawandels sind durch eine Zunahme außergewöhnlicher Wetterereignisse stark bemerkbar und stellen eine existentielle Bedrohung dar. Zuletzt richteten die Zyklone Harold (April 2020) und Yasa (Dezember 2020) sowie der auf den Vulkanausbruch in Tonga folgende Tsunami (Januar 2022) z. T. große Schäden an.

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