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Fidschi: Politisches Porträt Fidschi

14.05.2020 - Artikel

Seit der Unabhängigkeit von Großbritannien 1970 ist Fidschi eine parlamentarische Demokratie, welche jedoch von zahlreichen Putschversuchen auf die Probe gestellt wurde. Eine sich zuspitzende Regierungskrise mündete im Dezember 2006 in einen Staatsstreich, bei dem schlussendlich der hochrangige Militärangehörige Bainimarama zum Interims-Regierungschef ernannt wurde.

Im Jahr 2014 wurden erstmalig wieder demokratische Wahlen abgehalten. Interims-Regierungschef Bainimarama und dessen Partei Fiji First konnten die Wahl für sich entscheiden und Bainimarama wurde als demokratisch legitimierter Premierminister bestätigt.

Die nächsten Wahlen auf den Fidschi-Inseln sind für 2022 geplant.

Kritisch betrachtet wird allerdings nach wie vor die Pressefreiheit im Land: 2010 wurden Geld- oder Freiheitsstrafen für staatskritische Stimmen eingeführt.

Die Folgen des Klimawandels sind durch eine Zunahme außergewöhnlicher Wetterereignisse wie Wirbelstürme stark bemerkbar und stellen eine unmittelbare und existentielle Bedrohung dar. Zuletzt richtete Zyklon Harold im April 2020 große Schäden an.

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