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Deutschland und die Cookinseln: Bilaterale Beziehungen Cookinseln

20.11.2019 - Artikel

Im März 2001 erkannte Deutschland die Cookinseln als selbstständigen Staat an; diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern wurden am 11. September 2001 aufgenommen. Die für die Cookinseln zuständige deutsche Botschaft hat ihren Sitz in Wellington/Neuseeland. Im Land selbst ist die Bundesrepublik Deutschland durch einen Honorarkonsul in der Hauptstadt Avarua vertreten. In Deutschland ist die neuseeländische Botschaft mit der Außenvertretung der Cookinseln betraut.

Deutschland unterstützt die Cookinseln im Rahmen des Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) der Europäischen Union. Zudem ist Deutschland in Kleinstmaßnahmen der Technischen Zusammenarbeit involviert, die auf den Cookinseln im Schul- und Ausbildungssektor durchgeführt werden.

Bis 2008 waren die Cookinseln auch in das Regionalvorhaben „Waldwirtschaft in pazifischen Inselstaaten“ einbezogen, das die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemeinsam mit dem Sekretariat der Pazifischen Gemeinschaft (SPC) in verschiedenen Pazifikstaaten durchführte. Das Projekt auf den Cookinseln umfasste unter anderem die Einrichtung von acht Baumschulen auf fünf verschiedenen Inseln.

Der bilaterale Warenverkehr mit Deutschland ist gering und statistisch nicht beziffert. Haupthandelspartner der Cookinseln sind Neuseeland, Fidschi, die USA, Australien und Japan.

Als beliebtes Urlaubsziel werden die Cookinseln auch von deutschen Staatsbürgern besucht. Allerdings sind auch hier die Zahlen gering, was nicht zuletzt auf die große Entfernung zwischen Deutschland und dem südpazifischen Inselstaat zurückzuführen ist.

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Kanus am Strand
Kanus am Strand © picture-alliance

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