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Burkina Faso: Politisches Porträt Burkina Faso

01.04.2021 - Artikel

Nach dem Zusammenbruch des 27-jährigen Regimes des ehemaligen  Präsidenten Compaoré wurde in Burkina Faso im Jahr 2015 erstmals nach 1980 ein demokratisch legitimiertes System mit einem frei gewählten Parlament und einem direkt gewählten Präsidenten etabliert. Die letzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen fanden im November 2020 statt. Eine neue Verfassung wurde ausgearbeitet, aber noch nicht verabschiedet.  Die Bevölkerung ist ethnisch und religiös divers. Wie die anderen Länder der Sahel-Region ist Burkina Faso von Terrorismus, hohem Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Armut betroffen. Die innenpolitische Lage ist seit Mitte 2018 durch eine deutliche Verschlechterung der Sicherheit im Norden und Osten des Landes gekennzeichnet, wo wiederholte Anschläge von islamistischen Gruppen das traditionell friedliche Zusammenleben zwischen den Gruppen belasten. Die prekäre Sicherheitslage hat zu einer rasant wachsenden Zahl von etwa 1,1 Mio. Binnenvertriebenen und zur größten humanitären Notlage seit Bestehen des Landes geführt. Die Folgen des Klimawandels bereiten der mehrheitlich auf dem Land und von der Subsistenzwirtschaft lebenden Bevölkerung große Probleme und führen zu Flucht und Migration.

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