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Äquatorialguinea: Beziehungen zu Deutschland Äquatorialguinea

13.02.2020 - Artikel

Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Äquatorialguinea sind nicht stark ausgeprägt. Die deutsche Botschaft in Malabo wurde erst 2010 eröffnet.

Beide Länder saßen 2019 gemeinsam als nichtständige Mitglieder im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Bereits im September 2018 kam es am Rande der VN-Generalversammlung in New York zu einem Treffen zwischen Präsident Obiang und Außenminister Maas.

Die bilateralen Handelsbeziehungen entwickeln sich auf bescheidenem Niveau mit positiver Tendenz. Deutschland exportiert hauptsächlich Getränke, Fabrikationsanlagen, Maschinen und Kraftfahrzeuge und importiert Erdöl und chemische Erzeugnisse aus Äquatorialguinea.

Die vom Erdölboom ermöglichten sehr hohen Staatsausgaben für Infrastruktur und im Bausektor eröffnen Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen, die jedoch in einem schwierigen Umfeld mit erheblichen Risiken verbunden sind. Durch die anhaltende Rezession der letzten Jahre hat sich das Geschäftsklima eingetrübt.

Deutsche Entwicklungshilfe wurde bis Mitte der 1990er Jahre geleistet. Seither qualifiziert sich Äquatorialguinea wegen seines weiterhin hohen Pro-Kopf-Einkommens nicht mehr für diese Programme. Die deutsche Botschaft fördert jährlich einige Kleinstprojekte im Bereich Landwirtschaft, Biodiversität, Bildung und Gesundheit.

Die kulturellen Beziehungen beruhen auf Initiativen von Einzelpersonen oder der Botschaft. Es gibt kein Kulturinstitut, nur wenige ehemalige Stipendiaten und keinen Deutschunterricht an äquatorialguineischen Schulen oder Universitäten. Die deutsche Botschaft in Malabo hat in den letzten Jahren auch in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern verschiedene Kulturprojekte sowie Maßnahmen zur Sportförderung durchgeführt.

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