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Wirtschaftssicherheit

Tanker in der Straße von Hormus. Durch die Straße von Hormus wird fast ein Drittel der weltweiten Ölexporte verschifft.

Tanker in der Straße von Hormus. Durch die Straße von Hormus wird fast ein Drittel der weltweiten Ölexporte verschifft. © dpa

27.02.2026 - Artikel

Die zunehmende Verschränkung von Sicherheits- und Wirtschaftspolitik erfordert ganzheitliche strategische Ansätze für wirtschaftliche Sicherheit. Die Europäische Kommission und der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik haben in diesem Sinne im Juni 2023 die Europäischen Strategie für Wirtschaftssicherheit vorgelegt. Das Auswärtige Amt setzt sich in verschiedener Weise für die Umsetzung der Strategie ein. Die konkreten Handlungsfelder verteilen sich dabei auf die drei Säulen der Strategie:

  • „Protect“: Hierunter fällt zum Beispiel der Schutz kritischer Infrastrukturen und die EU-weite Harmonisierung der Investitionsprüfung. An der Umsetzung bzw. Überarbeitung der entsprechenden europäischen Rechtsakte ist das Auswärtige Amt aktiv beteiligt. Im Rahmen der nationalen Investitionsprüfung werden Einzelfälle anhand des Außenwirtschaftsgesetzes daraufhin geprüft, inwiefern die öffentliche Ordnung oder Sicherheit Deutschlands durch den Erwerb voraussichtlich beeinträchtigt wird.

  • „Promote“: Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der EU und Wahrung der europäischen technologischen Souveränität durch die Stärkung des Binnenmarktes, unter anderem über industriepolitische Maßnahmen.

  • „Partner“: Zusammenarbeit mit einem möglichst breiten Spektrum von Partnern, unter anderem durch die Förderung und den Abschluss von Handelsabkommen. Das Auswärtige Amt ist darüber hinaus innerhalb der Bundesregierung federführend zuständig für die EU- Konnektivitätsinitiative Global Gateway, mit der bis 2027 über 400 Milliarden EUR für nachhaltige Investitionen in Drittstaaten mobilisiert werden sollen.
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