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Lage in der Eurozone

06.08.2015 - Artikel

Die wirtschaftliche Lage der Europäischen Union wird durch die Europäische Kommission umfassend und kontinuierlich analysiert.

Euromünzen und Kurstabellen
Euromünzen und Kurstabellen© picture alliance / Klaus Öhlenschläger

Die Generaldirektion für Wirtschaft und Finanzen (GD ECFIN) erstellt im Auftrag der Europäischen Kommission umfangreiche Wirtschaftsprognosen. Diese konzentrieren sich auf die EU, ihre einzelnen Mitgliedstaaten und den Euro-Raum, beinhalten jedoch auch Vorausschätzungen für andere wichtige Wirtschaftsräume sowie Länder, die der EU beitreten wollen. Die Prognosen werden dreimal jährlich im Frühling, Herbst und Winter veröffentlicht:

ec.europa.eu

Die Prognosen bieten eine Grundlage für verschiedene Verfahren zur Beobachtung der europäischen Wirtschaft, etwa im Rahmen des Europäischen Semesters. Dabei stimmen die EU-Mitgliedstaaten ihre Wirtschafts- und Fiskalpolitik aufeinander ab (Verlinkung auf den entsprechenden Text).

Mehrjähriger Finanzrahmen und Europas Haushalt

Die Annahme des Jahreswachstumsberichts leitet das Europäische Semester für die Koordinierung der Wirtschafts- und Haushaltspolitik ein. Im Jahreswachstumsbericht wird erläutert, wie auf EU-Ebene mehr getan werden kann, um den Mitgliedstaaten wieder zu höherem Wachstum zu verhelfen.

Mehr Informationen: ec.europa.eu

Zusätzlich existiert das so genannte „Makroökonomische Ungleichgewichtsverfahren“ (englisch „Macroeconomic Imbalance Procedure“ / MIP), mit dem makroökonomische Fehlentwicklungen identifiziert und verhindert werden sollen. Es wird mit dem Alert Mechanism Report oder 'Warnmechanismus-Bericht' der Europäischen Kommission eingeleitet.

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