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Deutsches Personal in der Europäischen Union

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Damit deutsche Interessen angemessen berücksichtigt werden, fördert die Bundesregierung die Präsenz Deutscher in den EU-Institutionen.

Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel
Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel© AA

Deutsche EU-Beamte können als „Übersetzer“ zwischen der nationalen und der europäischen Sicht tätig werden, weil sie die nationalen Verhältnisse kennen und diese Aspekte bei der Entstehung von europäischen Rechtsakten berücksichtigen können. Gleichzeitig sind die Behörden des Heimatlands daran interessiert, durch den Kontakt mit den Beamten in Brüssel die Standpunkte der EU besser zu verstehen.

Ein regelmäßiger Informationsaustausch trägt entscheidend dazu bei, dass die Bundesregierung frühzeitig eine eigene Position zu einem EU-Vorhaben entwickeln und konstruktive Ideen in den Gesetzgebungsprozess einbringen kann.

Die Bundesregierung setzt sich deshalb mit einem vielgefächerten Maßnahmenpaket für eine quantitativ und qualitativ angemessene deutsche personelle Präsenz in den EU-Institutionen ein.

Dazu gehören eine aktive Nachwuchsarbeit mit Vortragsveranstaltungen zum Berufsbild des EU-Beamten, Tipps und Hinweise für den Einstieg in eine EU-Karriere über verschiedene Medien, Vorbereitungsveranstaltungen für Bewerber, individuelle Beratung und eine intensive Netzwerkpflege in Berlin und an den jeweiligen Auslandsvertretungen, vor allem in Brüssel.

Weitere Informationen

Auswärtiges Amt
E01-9- Personalpolitik und Dienstrecht in der EU
11013 Berlin
Tel.: 030-5000-1670
Fax: 030-5000-51670

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