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Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Deutschland als Gastgeber in Zeiten geopolitischer Umbrüche

München, Marienplatz

München, Marienplatz © picture alliance / SvenSimon

13.02.2026 - Artikel

Außenminister Wadephul nimmt vom 13. bis 15. Februar 2026 an der 62. Münchner Sicherheitskonferenz teil. Was sich hinter dem diesjährigen Motto “Under Destruction” verbirgt und welche Themen wichtig werden, lesen Sie hier.

München wird zur Weltbühne der Diplomatie

Mit über 1.000 Teilnehmenden aus mehr als 115 Ländern, darunter rund 60 Staats- und Regierungschefs sowie über 50 Führungspersönlichkeiten internationaler Organisationen, ist die MSC 2026 größer und internationaler denn je. Nur hier begegnet man auch zufällig im Fahrstuhl oder auf den endlosen Gängen des Konferenzhotels dem NATO-Generalsekretär, dem ukrainischen Präsidenten, dem US-Außenminister sowie Politikerinnen und Politikern aus aller Welt.

Zudem sind über 100 internationale Think Tanks in diesem Jahr hochrangig vertreten und diskutieren auf mehr als 270 Side Events über die wichtigsten Fragen der Sicherheitspolitik. Auch in diesem Jahr werden Side Events des Auswärtigen Amts zentrale Themen setzen: Ob Verteidigung, Bedrohungen durch Russland, Geoökonomie, Künstliche Intelligenz, Schlüsseltechnologien oder Forschungssicherheit.

Mit der Teilnahme von Bundeskanzler Merz, Außenminister Wadephul, Verteidigungsminister Pistorius und zahlreichen weiteren Kabinettsmitgliedern unterstreicht die Bundesregierung die aktive deutsche Rolle und klare Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme in einer Phase wachsender globaler Unsicherheit, in der es darum geht, unsere Sicherheit, unsere Freiheit und unseren Wohlstand zu bewahren.

Hochrangiger Austausch zu aktuellen sicherheits- und außenpolitischen Themen

Kaum irgendwo anders bietet sich die Gelegenheit, mit so vielen Amtskolleginnen und -kollegen, der Zivilgesellschaft und Praktikerinnen und Praktikern der Sicherheitspolitik in derart kurzer Abfolge oder auch in informellen Gesprächen auf den dichten Gängen des Konferenzortes ins Gespräch zu kommen. Im Zentrum werden auch in diesem Jahr die Friedensbemühungen im Kontext des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, das transatlantische Verhältnis, die Sicherheit in Europa und Stärkung der NATO, die Lage in Nahost, die Zukunft der internationalen Ordnung und der Ausbau globaler Partnerschaften stehen.

Zu den Terminen des Außenministers zählt auch der traditionelle Austausch mit einer großen Delegation des US-Kongresses. Dabei bietet sich die Gelegenheit, an die kürzliche USA-Reise des Außenministers und seine Gespräche mit Kongressvertretern in Washington D.C. im Januar anzuknüpfen und den Dialog fortzusetzen. Wie üblich findet zudem wieder ein informelles Treffen der G7-Außenministerinnen und -Außenminister statt. Dies wird das erste Treffen auf Einladung Frankreichs sein, das den Vorsitz der G7 im Jahr 2026 innehat.

Hinzu kommen verschiedenste bi- und multilaterale informelle und geplante Austauschformate. Auf einem Panel wird sich Außenminister Wadephul mit seinem indischen Amtskollegen Subrahmanyam Jaishankar unter dem Titel “Navigating Uncertainty: India and Germany in a World in Disarray” dazu austauschen, wie wir auf einer von globalen Unsicherheiten geprägten Welt außen- und sicherheitspolitisch agieren können und sollten.

Diesjähriger Themenfokus: “Under Destruction”

Die diesjährige MSC fokussiert auf die tiefgreifenden geopolitischen Umbrüche unter dem Titel “Under Destruction”. Der kurz vor der Konferenz veröffentlichte Münchner Sicherheitsbericht 2026 setzt den Rahmen der MSC und analysiert die weitreichenden Folgen des Aufstiegs politischer Kräfte, die auf Zerstörung statt auf Reform setzen.

Den gesamten Bericht können Sie hier nachlesen.

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