Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts
Das Besucherprogramm
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Themenreise Frauen in der Wirtschaft © AA
Das Besucherprogramm der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht es ausländischen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, sich mit eigenen Augen ein authentisches, aktuelles und differenziertes Bild von Deutschland zu machen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbringen auf Einladung der Bundesrepublik Deutschland in der Regel eine Woche in Deutschland. In der kurzen Zeit absolvieren sie ein dichtes Programm mit für sie maßgeschneiderten Terminen. Die Gäste kommen aus den Bereichen Journalismus, Kultur, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und prägen in ihren jeweiligen Funktionen das Deutschlandbild im Ausland.
Die internationalen Gäste werden von den jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen vor Ort je nach Themensetzung für die Reiseteilnahme vorgeschlagen.
Themenreisen und Regionalreisen
Ein besonders erfolgreiches Format sind die so genannten Themenreisen. Dafür kommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Ländern und Regionen der Welt zu einem Schwerpunktprogramm nach Deutschland. Themenschwerpunkte sind zum Beispiel die Rolle Deutschlands in Europa, die Rolle der Medien in einer pluralistischen Gesellschaft, Klimapolitik, Fachkräfteeinwanderung in Deutschland sowie der Umgang Deutschlands mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Außerdem umfasst das Besucherprogramm auch sogenannte Regionalreisen, die für einen Kreis von Expertinnen und Expert aus demselben Land oder derselben geographischen Region vorgesehen sind.
Geschichte der Besucherreisen
Seit den ersten Einladungsreisen für Journalistinnen und Journalisten im Jahr 1958 waren mehr als 65.000 internationale Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Rahmen des Besucherprogramms zu Gast in Deutschland. Bis in die 1980er Jahre hinein kam der größte Teil der Gäste aus Europa. Nach der deutschen Wiedervereinigung rückten auch Teilnehmende aus anderen Regionen der Welt in den Fokus des Besucherprogramms, über das mittlerweile jährlich ca. 550 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus aller Welt nach Deutschland kommen.
Das Auswärtige Amt ist seit 2003 für das Besucherprogramm der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Zuvor lag die Zuständigkeit beim Bundespresseamt.
Seit der Jahrtausendwende nimmt der Dialog über gemeinsame Fragestellungen und globale Themen einen immer größeren Platz in der Konzeption der Reisen ein. Ziel bleibt jedoch, den Gästen Deutschland näher zu bringen – durch eigenes Erleben und gezielte Informationen.