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Künstlerresidenz im AA: Das sind die Stipendiaten 2018

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts

Kunst trifft Außenpolitik auf der Dachterrasse des Auswärtigen Amts, © René Zieger

12.12.2017 - Artikel

Jedes Jahr erhalten drei Künstler die Möglichkeit, im vielleicht höchsten Atelier Berlins zu arbeiten und auszustellen: Das Dachstudio und die umlaufenden Terrassen auf dem Auswärtigen Amt werden so zu einer Plattform, auf der sich Kunst und Außenpolitik begegnen.

AArtist in Residence ist das erste Residenzprogramm in einem deutschen Bundesministerium. Eine Jury aus unabhängigen Experten wählt jedes Jahr drei Künstlerinnen und Künstler aus, die für drei Monate in das Dachatelier des Auswärtigen Amts eingeladen werden. Die Residenz richtet sich vor allem an Künstler, die aus dem Ausland stammen oder die sich in ihrer Arbeit intensiv mit globalen Themen auseinandersetzen. Am Ende des Arbeitsaufenthalts findet sowohl eine Ausstellung im Auswärtigen Amt, als auch in der Galerie des Künstlers statt. Der Arbeitsaufenthalt wird außerdem mit einem Stipendium unterstützt.

Die Stipendiaten 2018:

Walter Yu

Der chinesisch-deutsche Maler, Fotograf und Filmemacher wurde in Peking geboren und studierte später an der Universität der Künste in Berlin. Sein Projekt für AArtist in Residence wird sich mit globalen Migrationsbewegungen beschäftigen. Von den mystischen Wanderungen buddhistischer Mönche bis zu den globalen Fluchtbewegungen unserer Zeit wird Yu das Motiv des wandernden Menschen künstlerisch beleuchten. 

Yvon Chabrowski

Die Installations-, Video- und Performancekünstlerin beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit in modernen Medien immer wiederkehrenden Bildformeln. Für AArtist in Residence wird sie eine Videoperformance entwickeln,  um zu untersuchen wie die Werte und Ideen demokratischer Gemeinschaften in Bilder übersetzt werden.

Manaf Halbouni

Der in Damaskus geborene Künstler schloss sein Studium an der Akademie der Künste in Dresden ab. Mit seiner Skulptur aus drei aufgerichteten Bussen, die in Dresden und Berlin ausgestellt war, regte er eine Debatte um die künstlerische Auseinandersetzung mit dem syrischen Bürgerkrieg an. In seiner Arbeit für AArtist in Residence wird sich Halbouni mit der Rolle der Kolonialgeschichte für das Verhältnis zwischen Europa und dem Nahen Osten beschäftigen.  

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