Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts
Abteilung Kultur und Kommunikation
Ausstellung „Bauhaus Imaginista“ in Kyoto. © Yuki Moriy
Aufgabe der Abteilung Kultur und Kommunikation ist die Planung, Koordination und Steuerung der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sowie der strategischen Kommunikation der Bundesregierung mit ausländischen Öffentlichkeiten und des Auswärtigen Amtes mit der deutschen Öffentlichkeit.
Attraktive und glaubwürdige Kultur- und Bildungs-, Informations- und Dialogangebote schlagen Brücken zwischen Ländern. Die 11 Referate der Abteilung unter Leitung von Frau Christina Beinhoff und zwei Beauftragten wollen in diesem Sinne weltweit
- im Ausland für Deutschland interessieren und Dialog und Austausch befördern,
- mit Schulen, Partner- und Mittlerorganisationen Verständnis für unsere Werte und Unterstützung für unsere Politik in Europa und der Welt schaffen,
- Menschen für Deutschland als ein modernes und weltoffenes Land, als Drehkreuz für Kreativität, Innovation und Karriere begeistern,
- Kultur- und Kommunikationspolitik europäisch denken und eine europäische Öffentlichkeit fördern.
Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik
Die auswärtige Kultur- und Bildungspolitik trägt maßgeblich zur soft power Deutschlands bei. Sie stützt sich auf bewährte Partner und Mittlerorganisationen wie das Goethe-Institut, das Deutsche Archäologische Institut und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). Im Sinne unserer außenpolitischen Interessen und Ziele sorgt die Abteilung für Kultur und Kommunikation durch strategische Steuerung der Mittlerorganisationen für ein kohärentes Agieren.
Deutsche Schulen, Sprachlernangebote, Austauschprogramme und die Förderung von Spitzenforschung schaffen von Rio de Janeiro bis Kairo Zugang zu Bildung und Wissen. So entstehen mit Hilfe von Partnern wie dem DAAD, der Alexander-von-Humboldt-Stiftung und zahlreichen weiteren Akteuren deutschlandbezogene Bildungsbiographien ebenso wie Räume für kritisches Denken und individuelle Selbstbestimmung.
Ein aktiver Science Diplomacy-Ansatz stärkt dabei Forschung und Wissenschaftsfreiheit, etwa indem multilaterale Forschungsinstitutionen ausgebaut werden und bedrohten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Schutz vor Krieg und Verfolgung finden. Deutschland gewinnt hierdurch nicht nur weltweit an Vertrauen, sondern ist so auch im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen bestens aufgestellt. Außerdem wird so eine evidenzbasierte politische Entscheidungskultur gestärkt.
Strategische Kommunikation
Um erfolgreich für Deutschlands außenpolitische Interessen einzustehen, müssen wir uns gegenüber ausländischen Öffentlichkeiten erklären, mit ihnen ins Gespräch kommen und sie von unseren Positionen überzeugen. Bei ihnen werben wir für Deutschland. Im Zentrum unserer Kommunikationsarbeit steht daher nicht nur ein glaubwürdiges und attraktives Deutschlandbild im Ausland, sondern auch der Austausch über alle Bereiche unserer Europa- und Außenpolitik. Mit Instrumenten wie dem Besucherprogramm der Bundesregierung, der digitalen Deutschland-Plattform oder den Regionalen Deutschlandzentren wenden wir uns an Zielgruppen im Ausland.
Weitere Informationen
Das Besucherprogramm der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht ausländischen Meinungsmultiplikatoren, sich mit eigenen Augen ein authentisches, aktuelles und differenziertes Bild von Deutschland zu machen.
Für Gruppen ab 20 Personen werden im Besucherzentrum Informationsvorträge zur Außenpolitik angeboten.
Das Handbuch „Tatsachen über Deutschland“ ist mit aktuellen und zuverlässigen Informationen über alle Bereiche des modernen Lebens in Deutschland - von Politik über Wirtschaft bis Kultur - in 15 Sprachfassungen online.