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GO - Abteilung Globale Ordnung, Vereinte Nationen (VN) und Humanitäre Hilfe
Fahnenvielfalt der Vereinte Nationen, UN Hauptquartier, USA, New York City, Manhattan | flags at UN Headquarter, USA, New York City, Manhattan | Verwendung weltweit © blickwinkel
Die Abteilung GO ist für Fragen der globalen Ordnung, Vereinten Nationen sowie humanitären Hilfe zuständig. Auch die Menschenrechte, Stabilisierung und ziviles Krisenengagement, der VN-Standort Bonn und die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrorismus und Organisierter Kriminalität sind wichtige Themen der Abteilung. Damit ist sie im Auswärtigen Amt der Knotenpunkt für Deutschlands multilaterales Handeln.
Abteilungsleitung
Der Leitung der Abteilung für Globale Ordnung, VN und humanitäre Hilfe (GO) gehören neben der Leiterin ihre drei Stellvertreterinnen und Stellvertreter an.
Arbeitsbereiche der stellvertretenden Abteilungsleiterinnen und -leiter
Dem stellvertretenden Abteilungsleiter für die Vereinten Nationen sind folgende Arbeitsbereiche zugeordnet:
- Grundsatz Vereinte Nationen, Sicherheitsrat, Generalversammlung
- Wirtschaft, Entwicklung, Gesundheit und Haushalt in den Vereinten Nationen
- Personalpolitik in internationalen Organisationen
Der stellvertretenden Abteilungsleiterin für Humanitäre Hilfe und Stabilisierung sind folgende Arbeitsbereiche zugeordnet:
- Haushaltskopfstelle, Evaluierung, Compliance
- Strategie und Instrumente der Humanitären Hilfe
- Multilaterale Humanitäre Hilfe
- Stabilisierung, ziviles Krisenengagement und Mediation
Dem stellvertretenden Abteilungsleiter für Menschenrechte und Terrorismusbekämpfung sind folgende Arbeitsbereiche zugeordnet:
- Menschenrechte
- Internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Terrorismus und Organisierter Kriminalität (OK)
- Verbindungsbüro UN Campus Bonn, protokollarische Betreuung int. Organisationen in Deutschland
Der Abteilungsleiterin direkt zugeordnet ist der Arbeitsbereich Koordinierung, Kommunikation und VN-Reform.
Weitere Informationen
Vereinte Nationen
Deutschland engagiert sich, um den Zielen und Werten der Vereinten Nationen zur weltweiten Beachtung zu verhelfen, denn ein starkes und funktionsfähiges multilaterales System mit den Vereinten Nationen im Zentrum leistet einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit, Freiheit und Wohlstand in Deutschland. Deutschland bringt sich dazu im gesamten VN-System und mit Ständigen Vertretungen an sechs VN-Standorten als verlässlicher Partner politisch und finanziell ein.
Als Teil des deutschen Bemühens um eine globale Ordnung, die trotz geostrategischer und geoökonomischer Umbrüche einen multilateralen Rahmen auf Grundlage des Völkerrechts ermöglicht, macht sich Deutschland dafür stark, die Vereinten Nationen zu reformieren. Dazu gehören die Unterstützung des Reformprozesses „UN80“, mit dem das VN-System effektiver und effizienter werden soll, der Einsatz für eine Reform des VN-Sicherheitsrates, sowie die Arbeit an einem humanitären System, das Menschen in Not noch besser erreicht.
Der Schutz der Menschenrechte ist eine Grundvoraussetzung für Frieden, Demokratie und Entwicklung in der Welt von morgen. Deutschland setzt sich weltweit beharrlich für die Menschenrechte ein. Denn das Engagement für die Menschenrechte ist nicht nur ein Grundwert unserer Außenpolitik – es dient auch deutschen Interessen.
Als einer der größten Geber humanitärer Hilfe weltweit übernimmt Deutschland Verantwortung. Zentrales Ziel ist es, Leben zu retten, fundamentale Lücken in der Grundversorgung zu schließen und den von humanitären Krisen betroffenen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung
Krisenprävention, Stabilisierung und Friedensförderung sind elementare Bestandteile deutscher Außen- und Sicherheitspolitik. Außenpolitisch gesteuerte Projektmaßnahmen sollen verhindern, dass Krisen ganze Länder und Regionen destabilisieren und Konflikte gewaltsam ausgetragen werden. Deshalb unterstützt Deutschland weltweit friedensfördernde Maßnahmen der VN und engagiert sich für Mediation, Rechtsstaatsförderung, Sicherheitssektor-Reform, Desinformationsbekämpfung und Extremismusprävention.
Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklungsziele
Was Krisenprävention, internationale Gesundheitspolitik und auch Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik gemein haben? Sie alle sind Teil der Agenda 2030, die mit 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung die Voraussetzungen dafür schafft, dass auch zukünftigen Generationen ein Leben in Würde möglich sein wird. Besser bekannt sind diese ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Ziele als Sustainable Development Goals (SDGs).
Internationale Personalpolitik
Deutsches Personal ist sichtbares „Aushängeschild“ des deutschen multilateralen Engagements. Deshalb hat es sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, deutsche Präsenz in Internationalen Organisationen zu fördern und konkrete Bewerbungen, wo möglich, zu unterstützen.
Internationale Zusammenarbeit gegen Terrorismus und Organisierte Kriminalität
Transnationalem Terrorismus können wir uns erfolgreich nur gemeinsam mit unseren Partnern weltweit stellen. Deutschland engagiert sich daher bei den Vereinten Nationen, in der EU, im G7-Rahmen, im Europarat, der OSZE, in der NATO, in der Financial Action Task Force, bei INTERPOL sowie im Rahmen des Global Counterterrorism Forum.
Gleiches gilt für die Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität, die auch Drogen- und Menschenhandel, die Finanzierung von Terrorismus, Umweltkriminalität sowie Korruption umfasst.
Deutschland bietet mit dem Standort Bonn den Vereinten Nationen ein attraktives Umfeld, ihre wichtige Arbeit für Menschen weltweit zu leisten. Der nunmehr 30 Jahre alte VN Standort Bonn beherbergt inzwischen 27 VN-Büros mit derzeit knapp 1300 Mitarbeitenden. Durch weitere Zuzüge der jüngst angesiedelten Büros von UN Women und dem UN Development Programme wird diese Zahl noch deutlich wachsen. Auf dem VN-Campus werden schwerpunktmäßig folgende Themenbereiche bearbeitet: (1) Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit, (2) Bildung, Wissenschaft, Innovation, (3) Personalmanagement und Verwaltung.
Deutschlands VN-Engagement in den sozialen Medien:
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