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Für Freihandel, sichere Lieferketten und globale Partnerschaften – Außenminister Wadephul reist nach Panama und zum G20-Außenministertreffen in Atlanta
Außenminister Wadephul besichtigt die Schleusenanlage des Panamakanals © Photothek Media Lab
Im Mittelpunkt der Reise von Außenminister Wadephul nach Zentralamerika und zum G20-Außenministertreffen in den USA stehen die noch engere Vernetzung mit globalen Partnern sowie Wirtschaftsthemen: Freihandel, sichere Lieferketten und die dafür notwendige freie Seefahrt.
Außenminister Wadephul beginnt heute seine Reise nach Panama und in die USA, wo er am G20-Außenminstertreffen in Atlanta teilnehmen wird. Die G20 wurden Ende der 90er Jahre unter dem Eindruck schwerer Finanz- und Währungskrisen in Asien gegründet. Damals setzte sich eine Einsicht durch, die auch heute noch gilt: In einer globalisierten Welt, profitieren alle, wenn es der Weltwirtschaft gut geht.
Seitdem haben sich die G20, die heute für ca. 85% der globalen Wirtschaftsleistung und ca. drei Viertel des Welthandels stehen, auch als Plattform für den Austausch zu globalen Wirtschafts- und Handelsfragen etabliert. Gerade in Zeiten, in denen unsere Weltwirtschaft immer stärker von Zöllen, unfairen Handelspraktiken und marktverzerrenden Subventionen geprägt ist, ist dieser Dialog wichtig.
Außenminister Wadephul erklärte dazu vor seiner Abreise:
Ich fahre zum G20-Außenministertreffen nach Atlanta, um für das Prinzip Freiheit in den internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu werben. Als exportorientierte Nation sind wir auf offene Handelsrouten, stabile Energiepreise, resiliente Lieferketten und einen verlässlichen Zugang zu globalen Märkten angewiesen.
Freihandel, faire Marktzugänge sowie die Stärkung gemeinsamer Regeln wie z.B. in der WTO sind für Deutschland zentral – ebenso mehr gemeinsame Maßnahmen zur Bewältigung der Energietransformation und zum Umgang mit Zukunftstechnologien.
Auch aktuelle geopolitische Konflikte sowie ihre Auswirkungen auf Energieversorgung und globale Lieferketten stehen auf der Tagesordnung des Ministertreffens. Dabei ist klar, dass Russlands immer brutaleres Vorgehen gegen die Ukraine und seine Angriffe auch auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer, die Weltwirtschaft und ganz besonders die Ernährungssicherheit im globalen Süden massiv gefährden. Irans Vorgehen in der Straße von Hormus und die Angriffe der Huthis am Bab al Mandab setzen die globale Energieversorgung aufs Spiel.
Auch wenn wir im G20-Kreis teils aus sehr unterschiedlichen Perspektiven auf die Welt schauen, so ist für die überwältigende Mehrheit doch klar: Russland und der Iran müssen endlich aufhören, Handelswege in Geiselhaft zu nehmen und damit Wirtschaftskrisen und Hunger zu provozieren,
sagte Außenminister Wadephul vor seiner Abreise.
Denen, die in einer Zeit der Zerrüttung nach fairer Zusammenarbeit suchen, bieten wir unser Netz globaler Partnerschaften an. Die G20 sind dafür prädestiniert, dieses Netz enger zu spannen.
Hierfür wird Außenminister Wadephul den G20-Rahmen ebenfalls nutzen. Denn wichtige Regionalmächte wie Indien, Indonesien, Saudi-Arabien, die Türkei, Brasilien oder Mexiko sind hier vertreten. Die Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen zu diesen Ländern, auch durch das Vorantreiben einer ambitionierten EU-Freihandelsagenda, eröffnet neue Chancen für unsere Unternehmen, sichert Arbeitsplätze und stärkt Lieferketten.
Vor seiner Reise in die USA, besucht Außenminister Wadephul Panama – einen überzeugten Vertreter der multilateralen Ordnung und wichtigster Markt für deutsche Unternehmen in Zentralamerika. Der Panamakanal ist einer der wichtigsten Seewege weltweit und gewinnt auch wegen Einschränkungen der Navigationsfreiheit auf anderen Routen, immer mehr an Bedeutung.
Außenminister Wadephul unterstrich:
Der Panamakanal verbindet Weltmeere und ist damit eine Lebensader des globalen Handels. Ich bin Panama sehr dankbar dafür, dass es diesen Seeweg so verantwortungsvoll unterhält und zukunftssicher macht, aber auch grundsätzlich eine auf Ausgleich bedachte Rolle in seiner Region spielt.
Das ganze Abreisestatement finden Sie hier.