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Deutschland und Spanien: Bilaterale Beziehungen
Spanien ist ein wichtiger bi- und multilateraler Partner mit breiter Übereinstimmung in außenpolitischen Grundwerten und Überzeugungen. Die Beziehungen sind eng und freundschaftlich. 2025 lebten 201.000 spanische Staatsangehörige in Deutschland und ca. 132.000 deutsche Staatsangehörige in Spanien (Eurostat).
Der politische Austausch ist eng und vertrauensvoll. Bei den letzten Deutsch-Spanischen Regierungskonsultationen 2022 in A Coruña/Galicien wurde ein Aktionsplan zur verstärkten bilateralen und EU-Zusammenarbeit indossiert. Vor dem Hintergrund finden neben hochrangigen Besuchen regelmäßig Konsultationen auf hoher Beamtenebene statt. Bundespräsident Steinmeier reiste im November 2025 zum Staatsbesuch nach Spanien mit Stationen in Madrid und im Baskenland.
Das bilaterale Handelsvolumen betrug 2025 rund 98,2 Mrd. Euro. Spanien belegte damit Rang 10 als Ursprungsland deutscher Importe und als Bestimmungsland deutscher Exporte (Destatis). Deutschland war für Spanien wichtigstes Lieferland und zweitwichtigster Exportmarkt (Ministerio de Economía, Comercio y Empresa). In Spanien sind ca. 1.720 deutsche Unternehmen mit rund 329.000 Beschäftigten ansässig, deren Umsatz beläuft sich insgesamt auf 140 Mrd. Euro Umsatz (Bundesbank). Die Außenhandelskammer, Germany Trade & Invest und die Deutsche Zentrale für Tourismus sind vor Ort vertreten. 2025 reisten 12,0 Mio. deutsche Touristinnen und Touristen nach Spanien (+0,6%), was Deutschland neben Großbritannien und Frankreich zum größten Quellmarkt macht (Instituto Nacional de Estadística).
Spanien war 2025 „Country in Focus“ beim European Film Market der 75. Berlinale, 2022 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Das Goethe-Institut fördert Kulturaustausch über seine Standorte Madrid und Barcelona. Das vom Auswärtigen Amt weltweit geförderte Netz der Partnerschulen (PASCH) umfasst in Spanien 26 Schulen, darunter neun Deutsche Auslandsschulen. Ebenso vertreten sind der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Deutsche Archäologische Institut sowie drei deutsche politische Stiftungen (KAS, FES RLS).
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