Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts
Deutschland und Neuseeland: Bilaterale Beziehungen
Die deutsch-neuseeländischen Beziehungen beruhen auf gemeinsamen Interessen und Werten. Beide Länder sind oft Gleichgesinnte in internationalen Angelegenheiten, Handel, Wissenschaft und Kulturaustausch und pflegen ihre guten Beziehungen durch hochrangige Besuche.
Außenminister Wadephul besuchte Neuseeland im Februar 2026.
Seit 40 Jahren fördert die deutsche Außenhandelskammer in Auckland erfolgreich die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Die neuseeländische Wirtschaft ist in Hamburg durch die „New Zealand Trade and Enterprise“ vertreten. Der Ostasiatische Verein (OAV) in Hamburg hält regelmäßige Länderausschüsse zu Neuseeland ab.
Der Außenhandel zwischen Neuseeland und Deutschland ist durch das am 01.05.2024 in Kraft getretene Freihandelsabkommen mit der EU intensiviert worden. Deutschland ist Neuseelands wichtigster Handelspartner in der EU. . Das Handelsvolumen umfasst den Austausch von deutschen Industriegütern (Fahrzeuge, Maschinen, Pharma) gegen neuseeländische Agrarprodukte (Fleisch, Obst, Wein, Molkereiprodukte).. Deutsche Exporte nach Neuseeland beliefen sich im Jahr 2025 auf 1,41 Mrd. EUR, der Wert der neuseeländischen Importe nach Deutschland betrug 852,7 Mio. EUR. ()
Seit dem Jahr 2000 besteht mit Neuseeland ein „Working-Holiday“-Programm, das jungen Menschen bei einem bis zu zwölfmonatigem Aufenthalt die Möglichkeit bietet, in dieser Zeit Ferienjobs anzunehmen und so Kultur- und Alltagsleben des Gastlandes kennenzulernen. Bisher wurde es von etwa 16.000 Deutschen jährlich genutzt.. Auch die kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen sind gut und substanziell. Durch die Arbeit des Goethe-Instituts und anderer kultureller Einrichtungen herrscht reger Austausch; die wissenschaftlichen Kooperationen von Hochschulen und auch die Forschungszusammenarbeit sind breit gefächert und zahlreich.
Weitere Informationen