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Deutschland und Mauretanien: Bilaterale Beziehungen
Deutschland und Mauretanien pflegen seit der Unabhängigkeit Mauretaniens 1960 gute und freundschaftliche bilaterale Beziehungen. Es besteht ein hochrangiger, regelmäßiger Dialog und enger Austausch zu einer Vielzahl von Themen, einschließlich auf Ebene der Staats- bzw. Regierungschefs. Staatspräsident Ghazouani besuchte Deutschland zuletzt 2024.
Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit besteht seit den 1960er Jahren. Sie konzentriert sich heute auf die Kernthemen Frieden und gesellschaftlicher Zusammenhalt, Schutz natürlicher Lebensgrundlagen sowie nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Ausbildung und Beschäftigung. Dies schließt Aspekte des Ausbaus von erneuerbaren Energien und der Produktion von grünem Wasserstoff ein.
Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung Mauretanien mit ausgewählten Maßnahmen im Rahmen einer NATO-Partnerschaft. Deutschland fördert Programme multilateraler Organisationen wie UNICEF und WFP, zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung und sozialen Sicherung. Außerdem laufen Projekte zur Extremismusprävention und Rechtsstaatsförderung. Über humanitäre Hilfe der Vereinten Nationen, besonders vor dem Hintergrund der starken Zunahme von Geflüchteten aus dem Nachbarland Mali im Osten des Landes, unterstützt Deutschland aufnehmende Gemeinden in Mauretanien bei der Integration von Flüchtlingen.
Der Handelsaustausch zwischen beiden Ländern ist weiter ausbaufähig. Im Wesentlichen importiert Deutschland aus Mauretanien Rohstoffe und exportiert nach Mauretanien Nahrungsmittel, Fahrzeuge und Maschinen. Potential für weiteres Engagement der deutschen Wirtschaft bieten der Ausbau von erneuerbaren Energien und der geplante Einstieg in die Produktion von grünem Wasserstoff sowie die Lieferung von Investitionsgütern in den Sektoren Bergbau, Transport, Logistik, Landwirtschaft, Fischerei und Medizinprodukte.
Weitere Informationen
Mauretanien ist ein Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.
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