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Deutschland und die Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea): Bilaterale Beziehungen

20.03.2026 - Artikel

Die Bundesrepublik Deutschland und Nordkorea haben am 01.03.2001 diplomatische Beziehungen aufgenommen.

Die deutsche Botschaft in Pjöngjang ist seit 2020 vorübergehend geschlossen.

Im Rahmen der Gemeinsamen Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik wie auch im bilateralen Verhältnis unterstützt Deutschland die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, Nordkorea zu ernsthaften Verhandlungen über die Beendigung seines Atomwaffen- und seines ballistischen Raketenprogramms zu bewegen. Gleichzeitig setzt Deutschland sich dafür ein, Nordkorea zum Eintritt in einen Dialog mit der internationalen Gemeinschaft über die Menschenrechtslage im Land zu bewegen.

Als Reaktion auf den Ausbau des nordkoreanischen Waffenarsenals hat die internationale Gemeinschaft scharfe Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.

Der deutsch-nordkoreanische Warenaustausch hat sich in den letzten Jahren stetig verringert und ist mittlerweile vollständig zum Erliegen gekommen.

Der Kultur- und Bildungsarbeit im Land sind durch das Erfordernis der behördlichen Zustimmung für jegliche Aktivitäten und der Vorab-Zensur enge Grenzen gesetzt.

Die in Seoul ansässigen politischen Stiftungen teilweise arbeiten auch zu Nordkorea.

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