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Deutschland und die Demokratische Republik Kongo: Bilaterale Beziehungen

18.03.2026 - Artikel

Die Bundesregierung unterstützt die Konsolidierung des demokratischen Prozesses und setzt sich ein für nachhaltige politische und wirtschaftliche Reformen, um einer weiteren Destabilisierung des Landes und der Region entgegenzuwirken. Besondere Aufmerksamkeit liegt derzeit auf der Verbesserung der Sicherheits- und humanitären Lage, vor allem in Ostkongo.

Zuletzt reiste Staatspräsident Tshisekedi im April 2024 für Gespräche mit dem damaligen Bundeskanzler Scholz nach Berlin und nahm im Februar 2025 an der Münchener Sicherheitskonferenz teil.

Aktuell umfasst die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit der DR Kongo ein laufendes Portfolio von rund 600 Mio. Euro. Die letzten Regierungsverhandlungen fanden im Dezember 2025 statt, bei denen das BMZ dem Partnerland 161 Mio. Euro zusagte. Die nächsten Regierungsverhandlungen sind für 2027 geplant. Hinzu kommt ein umfassendes Portfolio im Bereich humanitäre Hilfe (37 Mio. Euro 2025).

Die deutsche EZ mit der DR Kongo konzentriert sich auf drei Kernthemen: Engagement für Frieden und Stabilität vor allem in den östlichen Provinzen, transparente und verantwortungsvolle Rohstoffförderung auch als Beitrag zur globalen Energiewende, Zugang zu Trinkwasser und nachhaltiger Energie sowie Schutz des Regenwalds zur Erhaltung der Artenvielfalt und als Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel.

Im Bereich humanitäre Hilfe engagiert sich Deutschland u.a. über Ernährungshilfe, die Förderung spezifischer Schutzprojekte für Mädchen und Frauen gegen sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt, die Stärkung von Gesundheitsdiensten und Kliniken sowie die Bereitstellung von Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung für bedürftige Menschen.

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Demokratischen Republik Kongo sind gering ausgeprägt.

Seit 2015 unterhält das Goethe-Institut ein Verbindungsbüro in Kinshasa. Die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Hanns-Seidel-Stiftung unterhalten ebenfalls Büros in Kinshasa.

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