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Kamerun: Politisches Porträt

27.02.2026 - Artikel

Kamerun ist ein Staat in Zentralafrika mit knapp 28 Millionen Einwohnern.

Das heutige Staatsgebiet ist aus dem Zusammenschluss französischer und britischer Mandatsgebiete entstanden, die nach dem 1. Weltkrieg aus dem deutschen „Schutzgebiet Kamerun“ hervorgingen. Beide Landesteile schlossen sich mit Erlangung der Unabhängigkeit am 1. Oktober 1961 zur Föderativen Republik Kamerun zusammen. Am 20.5.1972 wurde die Föderation in einen zentral regierten Präsidialstaat umgewandelt. Seit 1982 regiert Staatspräsident Paul Biya.

Die Bevölkerung setzt sich aus über 100 ethnischen Gruppen zusammen. Offizielle Landessprachen sind Englisch und Französisch. In den englischsprachigen Regionen, in denen 20% der Bevölkerung leben, besteht seit Ende 2016 ein bewaffneter Konflikt zwischen separatistischen Gruppierungen und Regierungstruppen, der eine schwere humanitäre Krise ausgelöst hat.

Weitere Informationen

Kamerun ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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