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Deutschland und Côte d'Ivoire: Bilaterale Beziehungen

03.03.2026 - Artikel

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Côte d’Ivoire sind traditionell freundschaftlich.

Deutschland genießt in Côte d'Ivoire hohes Ansehen und unterstützt das Land bei seiner Entwicklungs- und Reformpolitik. Im November 2023 schlossen beide Länder eine Klima- und Entwicklungspartnerschaft. Seit 2017 ist Côte d’Ivoire Partnerland der G20-Initiative „Compact with Africa“, Staatspräsident Ouattara nahm zuletzt am Gipfel der Initiative Ende 2023 in Berlin teil. Die damalige Außenministerin Baerbock besuchte das Land im Juli 2024 mit einer Wirtschaftsdelegation.

Côte d'Ivoire ist interessiert an einer Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Das Land zählt mit ca. 32 Mio. Einwohnern zu den größten Volkswirtschaften Westafrikas, ist führende Wirtschaftskraft im frankophonen Afrika und eines der wachstumsstärksten Länder des Kontinents. Côte d’Ivoire ist weltweit der wichtigste Kakaolieferant und damit auch für die deutsche Schokoladenindustrie von großer Bedeutung.

Deutschland ist in Côte d’Ivoire vielfältig vertreten, z.B. im Bereich Entwicklungszusammenarbeit durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG). Die deutsche Wirtschaft ist in Côte d’Ivoire mit einem Büro der Außenhandelskammer (AHK) vertreten. Als Politische Stiftungen unterhalten die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Friedrich-Naumann-Stiftung Büros in Abidjan.

Im Bereich Kultur und Bildung leistet das Goethe-Institut neben Sprachunterricht umfassende Programmarbeit und gestaltet das kulturelle Leben aktiv mit. Etwa 470.000 Menschen in Côte d’Ivoire lernen Deutsch. Ein DAAD-Lektorat an der Université Houphouët-Boigny in Abidjan koordiniert universitären Austausch und Stipendienprogramme. Die Universitäten in Abidjan und Bouaké haben große Germanistik-Institute mit ca. 1.900 Studierenden.

Die Entwicklungszusammenarbeit fokussiert sich mit der neuen Klima- und Entwicklungspartnerschaft auf Waldschutz, Erhalt von Artenvielfalt, Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Hinzu kommen berufliche Bildung und Wirtschaftsförderung, die Stärkung guter Regierungsführung sowie Engagement für die Sicherheit des Landes.

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