Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts
Deutschland und Belize: Bilaterale Beziehungen
Die Bundesrepublik Deutschland ist in den Vereinten Nationen (VN) konsequent für das Selbstbestimmungsrecht von Belize eingetreten und hat (als erster Staat nach Großbritannien) am 21. September 1981 Belize als unabhängigen Staat völkerrechtlich anerkannt. Die bilateralen Beziehungen sind freundschaftlich und konstruktiv. Belize unterstützt häufig deutsche VN-Anliegen und entsprechend unterstützt Deutschland Anliegen seitens Belize.
Das Handelsvolumen zwischen Belize und Deutschland belief sich 2024 auf 13,3 Millionen Euro. Belize importierte aus Deutschland Waren im Wert von 7 Mio. EUR und exportierte Waren im Wert von 6,3 Mio. EUR nach Deutschland (Quelle: destatis.de). Daneben ist der Tourismussektor (Öko- sowie Kreuzfahrttourismus) eine treibende Kraft für das Wirtschaftswachstum in Belize.
Belize ist Partner der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (KfW, GIZ) im Rahmen von regionalen, d.h. grenzüberschreitenden zentralamerikanischen Projekten. Gefördert werden unter anderem der Schutz von Küste und Meeresressourcen sowie der Selva Maya, dem zweitgrößten zusammenhängenden tropischen Regenwald auf dem amerikanischen Kontinent (Belize, Guatemala und Mexiko). Außerdem ist Belize an den mit dem Zentralamerikanischen Integrationssystem (SICA) vereinbarten Regionalprojekten in den Sektoren Erhalt der Biosphäre/Aufforstung, Erneuerbare Energien und gute finanzielle Regierungsführung beteiligt.
Eine über Kanada und Mexiko eingewanderte Gruppe deutschstämmiger Mennoniten (derzeit etwa 10.000 Personen) spricht einen altdeutschen Dialekt, besitzt aber nicht die deutsche Staatsangehörigkeit. Sie nimmt am politischen Leben des Landes kaum teil, ist aber in Landwirtschaft, Handwerk und Kleinindustrie sehr erfolgreich.
Weitere Informationen