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Fragen und Antworten: Unterstützung bei der Ausreise aus Afghanistan

14.09.2021 - Artikel

Die Bundesregierung arbeitet weiter intensiv an Lösungen, um Menschen, für die Deutschland besondere Verantwortung trägt, bei der sicheren Ausreise aus Afghanistan zu unterstützen. Wie geht es jetzt konkret weiter?

Durch unsere militärischen Evakuierungsflüge konnten über 5.300 Menschen aus Kabul in Sicherheit gebracht werden. Das Ende der militärischen Luftbrücke bedeutet aber nicht das Ende unserer Unterstützung für die Menschen, für die Deutschland besondere Verantwortung trägt.

Uns erreichen zahlreiche Anfragen zur Frage, wie die Bundesregierung in dieser neuen Phase nach der militärischen Evakuierung konkret bei der Ausreise aus Afghanistan unterstützt. Antworten dazu bieten wir in diesem Katalog von Fragen und Antworten (FAQ), der fortlaufend aktualisiert wird.

Unsere Bemühungen richten sich an deutsche Staatsangehörige, Ortskräfte für deutsche Stellen sowie von der Bundesregierung bereits identifizierte und besonders gefährdete und Afghaninnen und Afghanen, denen bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion eine Ausreise mit der Bundeswehr in Aussicht gestellt wurde. Eingeschlossen sind dabei auch Angehörige der sog. „Kernfamilie“ dieser Personen, in der Regel also Ehepartner sowie minderjährige Kinder.

Dabei behalten wir auch Personen im Auge, die ihre Visaanträge zum Familiennachzug an den deutschen Auslandsvertretungen in Neu-Delhi und Islamabad stellen. Die Bundesregierung prüft bereits intensiv, wie wir eine Verbesserung für afghanische Familienangehörige bei der Bearbeitung von Visumanträgen erreichen können.

Darüber hinaus gibt es derzeit kein weitergehendes humanitäres Aufnahmeprogramm der Bundesregierung für Afghaninnen und Afghanen.

FAQ

FAQ

Deutsche Staatsangehörige, Ortskräfte für deutsche Behörden ab 2013 sowie besonders gefährdete und von der Bundesregierung identifizierte Afghaninnen und Afghanen, denen bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion eine Ausreise mit der Bundeswehr in Aussicht gestellt wurde.

An wen kann ich mich wenden?

FAQ

Deutsche Staatsangehörige, die sich nach Ende der militärischen Evakuierung weiterhin in Afghanistan aufhalten und bereits unter ELEFAND registriert waren, werden dringend gebeten, sich unter afg.diplo.de zu registrieren. Bitte übermitteln Sie Ihre persönlichen Daten ausschließlich über dieses Portal. Auf diesem Wege erfolgt die grundsätzliche Kommunikation des Krisenreaktionszentrums des Auswärtigen Amts mit deutschen Staatsangehörigen in Afghanistan. Deutsche Staatsangehörige, die auf dem Landweg Nachbarstaaten erreichen, können dort nach Ankunft von unseren Botschaften konsularische Unterstützung erhalten.

Konsularische Unterstützung innerhalb Afghanistans kann aktuell nicht gewährleistet werden. Wenn sich dem Auswärtigen Amt Möglichkeiten eröffnen, organisierte Ausreiseangebote anzubieten, werden wir die deutschen Staatsangehörigen dazu aktiv kontaktieren.

Ferner können deutsche Staatsangehörige die Notfallhotline des Auswärtigen Amts anrufen (030-5000 1000) oder das Auswärtige Amt anschreiben (040-krise19@diplo.de) – in jedem Fall sollte aber die Registrierung auf dem Portal afg.diplo.de erfolgen.

Für Ortskräfte sind weiterhin die ehemaligen bzw. bisherigen Arbeitgeber zuständig. Ortskräfte, die bisher noch kein Visum oder noch keine Aufnahmezusage erhalten haben, setzen sich hierzu mit ihrem früheren Arbeitgeber in Verbindung, sofern das Beschäftigungsverhältnis nicht bereits vor 2013 endete.

Für ehemalige Beschäftige des Auswärtigen Amts bedeutet das: Bitte kontaktieren Sie das Auswärtige Amt per Mail an okv@kabu.auswaertiges-amt.de. Diese Adresse ist ausschließlich für die Kolleginnen und Kollegen von Botschaft Kabul und Generalkonsulat Mazar-i Scharif eingerichtet.

Für andere Gruppen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zum Beispiel der Entwicklungszusammenarbeit oder der Bundeswehr, stehen die zuständigen Arbeitgeber (BMZ, BMVg, etc.) zur Verfügung, u.a.:

Die deutschen Botschaften in den Nachbarstaaten können Ortskräfte mit Aufnahmezusage und Ortskräfte, die bereits ein Visum haben, vor Ort bei der Weiterreise nach Deutschland unterstützen. Bis zu diesem Punkt bleiben die bisherigen Arbeitgeber die Ansprechpartner. Falls noch kein Visum vorliegt, können die deutschen Botschaften in den Nachbarstaaten mithilfe der Aufnahmezusage, die nach Erteilung durch das BMI vom Arbeitgeber kommuniziert wird, vorbehaltlich einer Sicherheitsprüfung, schnell und unkompliziert Dokumente zur Einreise nach Deutschland ausstellen.

Diejenigen Afghaninnen und Afghanen, etwa aus Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft, die die Bundesregierung bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion als besonders gefährdet identifiziert hat, und denen wir eine Ausreise mit der Bundeswehr in Aussicht gestellt hatten, werden ebenfalls bei der Ausreise unterstützt. Das Auswärtige Amt wird sie aktiv kontaktieren und informieren, wenn für sie eine Aufnahmezusage vorliegt. Ist dies der Fall, können die deutschen Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten – vorbehaltlich einer Sicherheitsprüfung – schnell und unkompliziert Dokumente zur Einreise nach Deutschland ausstellen.

Soll ich mich auf dem Landweg in einen Nachbarland aufmachen?

FAQ

Die individuelle Risikoabwägung, sich über den Landweg zur Grenze zu begeben, muss in Abhängigkeit von den persönlichen Umständen von den Betroffenen selbst vorgenommen werden. Die Bundesregierung bemüht sich derzeit, Absprachen insbesondere mit den Nachbarstaaten Afghanistans zu treffen, um die sichere Ein- und Weiterreise vor Ort zu gewähren. Wir werden zu solchen Absprachen in den Reise- und Sicherheitshinweisen der jeweiligen Länder informieren. Bitte beachten Sie, dass der Grenzübertritt zu den Nachbarstaaten derzeit nur eingeschränkt bzw. nicht möglich ist und sich die Lage kurzfristig verändern kann.

Deutsche Staatsangehörige, die auf dem Landweg Nachbarstaaten erreichen, können dort nach Ankunft von unseren Botschaften konsularische Unterstützung erhalten. Konsularische Unterstützung bei Reisebewegungen innerhalb Afghanistans kann nicht gewährleistet werden. Wenn sich dem Auswärtigen Amt Möglichkeiten eröffnen, organisierte Ausreiseangebote anzubieten, werden wir die deutschen Staatsangehörigen dazu aktiv kontaktieren.

Ortskräfte mit der Absicht in ein Nachbarland auszureisen, teilen dies bitte ihren früheren Arbeitgebern mit. Die Bundesregierung bemüht sich derzeit, Absprachen insbesondere mit den Nachbarstaaten Afghanistans zu treffen, um die sichere Ein- und Weiterreise und gegebenenfalls zur Dokumentenbeantragung an einer deutschen Botschaft vor Ort zu gewähren. Bitte beachten Sie, dass der Grenzübertritt zu den Nachbarstaaten derzeit nur eingeschränkt bzw. nicht möglich ist und sich die Lage kurzfristig verändern kann.

Grundsätzlich gilt zudem: Die individuelle Risikoabwägung, sich über den Landweg zur Grenze zu begeben, muss in Abhängigkeit von den persönlichen Umständen von den Betroffenen selbst vorgenommen werden.

Diejenigen Afghaninnen und Afghanen, etwa aus Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft, die die Bundesregierung bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion als besonders gefährdet identifiziert hat, und denen wir eine Ausreise mit der Bundeswehr in Aussicht gestellt hatten, werden vom Auswärtigen Amt aktiv kontaktiert und informiert, wenn für Sie eine Aufnahmezusage vorliegt. Sobald sie eine Aufnahmezusage erhalten haben, können die deutschen Auslandsvertretungen in den Nachbarstaaten – vorbehaltlich einer Sicherheitsprüfung – schnell und unkompliziert Dokumente zur Einreise nach Deutschland ausstellen.

Die Bundesregierung bemüht sich derzeit, Absprachen insbesondere mit den Nachbarstaaten Afghanistans zu treffen, um die sichere Ein- und Weiterreise zur Dokumentenbeantragung an einer deutschen Botschaft vor Ort zu gewähren. Bitte beachten Sie, dass der Grenzübertritt zu den Nachbarstaaten derzeit nur eingeschränkt bzw. nicht möglich ist und sich die Lage kurzfristig verändern kann. Grundsätzlich gilt zudem: Die individuelle Risikoabwägung, sich über den Landweg zur Grenze zu begeben, muss in Abhängigkeit von den persönlichen Umständen von den Betroffenen selbst vorgenommen werden.

Kann ich über den Luftweg aus Afghanistan ausreisen?

FAQ

Derzeit werden Gespräche über einen zivilen Weiterbetrieb des Flughafens Kabul geführt, über den in Zukunft weitere Evakuierungen mit zivilen Flügen möglich werden sollen. Der zivile Weiterbetrieb des Flughafens wird vorbereitet, erste Flüge zum Beispiel für die humanitäre Versorgung haben stattgefunden.

Wir tauschen uns eng mit unseren internationalen Partnern aus, um deutsche Staatsangehörige und Personen, denen Deutschland eine Aufnahme in Aussicht gestellt hat, bei der Ausreise auf dem Luftweg zu unterstützen. Sobald es konkrete Möglichkeiten gibt, beispielsweise durch einen Mitflug bei unseren Partnern, wird das Auswärtige Amt schnellstmöglich die Personen kontaktieren, die für eine Ausreise infrage kommen. Wir werden diese Personen dann individuell über das weitere Vorgehen vor Ort informieren.

Was mache ich, wenn ich in einem Nachbarstaat bin?

FAQ

Nach Ankunft in einem Nachbarstaat kann die zuständige deutsche Botschaft für deutsche Staatsangehörige, Ortskräfte und besonders Schutzbedürftige sowie Mitglieder der Kernfamilien Unterstützung leisten. Die betrifft die Unterstützung bei der Weiterreise und, wo erforderlich, die Beantragung von Dokumenten, die für die Einreise nach Deutschland erforderlich sind.

Dazu muss Ortskräften und besonders Schutzbedürftigen vorher von der Bundesregierung (bei Ortskräften in der Regel vom Arbeitgeber), die beabsichtigte Aufnahme mitgeteilt worden sein.

Unsere Botschaften in den Nachbarstaaten und der Region bieten auf ihren Webseiten dazu weiterführende Hinweise:

Weitere Themen und Fragen

FAQ

Für Ortskräfte sind weiterhin die ehemaligen bzw. bisherigen Arbeitgeber zuständig. Ortskräfte, denen bisher noch nicht die beabsichtigte Aufnahme mitgeteilt wurde, setzen sich hierzu mit ihrem früheren Arbeitgeber in Verbindung, sofern das Beschäftigungsverhältnis nicht bereits vor 2013 endete.

Diejenigen Afghaninnen und Afghanen, etwa aus Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft, die die Bundesregierung bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion als besonders gefährdet identifiziert hat, und denen wir eine Ausreise mit der Bundeswehr in Aussicht gestellt hatten, werden vom Auswärtigen Amt aktiv kontaktiert und informiert, wenn für Sie eine Aufnahmezusage vorliegt.

Für Ortskräfte hängt dies vom ehemaligen bzw. bisherigen Arbeitgeber ab. Ortskräfte, die bisher noch keine Mitteilung über eine beabsichtige Aufnahme erhalten haben, setzen sich hierzu mit ihrem früheren Arbeitgeber in Verbindung, sofern das Beschäftigungsverhältnis nicht bereits vor 2013 endete.

Für den Kreis der Afghaninnen und Afghanen, etwa aus Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft, die als besonders gefährdet identifiziert und für eine Ausreise mit der Bundeswehr vorgesehen wurden, sind noch Verfahrensfragen zu klären, insbesondere was die Ausreise aus Afghanistan anbelangt. Die Personen werden vom Auswärtigen Amt aktiv kontaktiert und informiert, wenn für Sie eine Aufnahmezusage vorliegt.

Die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft unterstützen viele Hilfsorganisationen, die in Afghanistan Menschen in Not helfen. Diese Hilfsorganisationen sind in fast allen Landesteilen tätig. Je nach Wohnort empfehlen wir, sich an eine der dort ansässigen lokalen oder internationalen Organisationen zu wenden.

Afghanische Staatsangehörige, die ein Visum für eine Familienzusammenführung in Deutschland beantragen möchten, können sich ebenfalls an die Auslandsvertretungen in Islamabad und Neu Delhi wenden. Das gleiche gilt für ein Visum zum Arbeiten oder Studieren in Deutschland.

Visa für kurzzeitige Einreisen in Deutschland, sog. Schengenvisa, können zudem an den Auslandsvertretungen in Istanbul und Dubai beantragt werden.

Auf den Webseiten der Auslandsvertretungen finden sich konkrete Hinweise zum Ablauf des Verfahrens.

Wurde ein Visum bereits bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt, bitten wir um Geduld. Diese Verfahren können sich angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen und der hohen Nachfrage mehrere Monate hinziehen. Die Visastelle kommt im Laufe des Verfahrens auf Sie zurück, wenn die Entscheidung über den Antrag gefallen ist oder eine Frage klärungsbedürftig ist.

Die International Organisation for Migration (IOM) führt das Familienunterstützungsprogramm (FAP) weiter. Es dient zur Vorbereitung von Anträgen auf Familienzusammenführung auch für afghanische Antragsteller. Afghanische Antragstellerinnen und Antragsteller, die noch keinen Familiennachzug nach Deutschland beantragt haben, können sich per Mail unter info.fap.af@iom.int an die IOM wenden. IOM kann Ihnen dann, im Rahmen der freien Kapazitäten, einen Termin an einer deutschen Auslandsvertretung in der Region zuteilen.

Da die Deutsche Botschaft in Kabul ist derzeit geschlossen ist, können in diesen Fällen derzeit andere deutsche Auslandsvertretungen unterstützen. Eine Visumerteilung in Afghanistan selbst ist nicht möglich.

Falls Sie aus Afghanistan ausreisen konnten, wenden Sie sich bitte mit ihrem Reisepass und der Bestätigung, dass für Sie ein Visum zur Abholung bereit liegt, an die deutsche Botschaft an Ihrem derzeitigen Aufenthaltsort. Dort wird man Ihnen helfen, das für Sie bereit liegende Visum zu erhalten.

Die individuelle Risikoabwägung, sich beispielweise über den Landweg in einen Nachbarstaat zu begeben, muss dabei in Abhängigkeit von den persönlichen Umständen von den Betroffenen selbst vorgenommen werden.

Für Ortskräfte sind weiterhin die ehemaligen bzw. bisherigen Arbeitgeber die zuständigen Ansprechpartner. Aufnahmen von Familienangehörigen sind für Mitglieder der Kernfamilie möglich, d.h. für minderjährige Kinder. Volljährige Kinder können in Ausnahmefällen im Rahmen des Ortskräfteverfahrens auf Grundlage einer Sonderregel aufgenommen werden, allerdings nur wenn sie ledig sind und noch im Haushalt der Eltern leben.

Afghanische Staatsangehörige, die bereits über einen gültigen Aufenthaltstitel verfügen, können mit diesem nach Deutschland einreisen. Sollte der Aufenthaltstitel abgelaufen sein, können sich afghanische Staatsangehörige an unsere Auslandsvertretungen in Islamabad oder Neu Delhi wenden, um ein Visum zur Wiedereinreise zu beantragen.

Nein, denn die derzeitigen Bemühungen, bei der Ausreise zu unterstützen, beziehen sich auf ganz bestimmte Personengruppen: deutsche Staatsangehörige, Ortskräfte für deutsche Behörden ab 2013 sowie besonders gefährdete und von der Bundesregierung identifizierte Afghaninnen und Afghanen, denen bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion eine Ausreise mit der Bundeswehr in Aussicht gestellt wurde. Hinzu kommen bei diesen genannten Personengruppen die Mitglieder der Kernfamilie.

Deutschland hat derzeit kein umfassendes humanitäres Aufnahmeprogramm für afghanische Staatsangehörige. Ortskräfte und von der Bundesregierung bereits identifizierte besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen (z.B. Menschenrechtsverteidiger), die eine Aufnahmezusage erhalten, werden wir bei der Ausreise unterstützen. Für Afghaninnen und Afghanen, die nicht unter diesen Personenkreis fallen, gelten unverändert die Einreiseregeln des deutschen Aufenthaltsrechts und die Pflicht zur Beantragung eines Visums, weitere Informationen hier.

Bis zum Ende der militärischen Evakuierungsaktion wurden exponierte Afghaninnen und Afghanen, etwa aus Zivilgesellschaft, Medien, Kultur und Wissenschaft, als besonders gefährdet identifiziert und für eine Ausreise mit der Bundeswehr vorgesehen. Dieser Prozess ist abgeschlossen.

Die Personen werden vom Auswärtigen Amt aktiv kontaktiert und informiert, wenn für Sie eine Aufnahmezusage vorliegt. Darüber hinaus plant die Bundesregierung derzeit keine weiteren umfassenden Aufnahmeprogramme.

Ansprechpartner für die Ortskräfte von EU, NATO, internationalen Organisationen und von Drittstaaten bleiben weiterhin die Organisationen bzw. Drittstaaten, für die sie tätig waren.

Während der militärischen Evakuierungsmission gab es eine enge Zusammenarbeit verschiedener Partner, um möglichst viele Ortskräfte und ihre engsten Angehörigen zu evakuieren. Diese Bemühungen werden wir nun soweit wie möglich und entsprechend bereits bestehender Vereinbarungen fortsetzen, um eine sichere Ausreise noch in Afghanistan befindlicher Ortskräfte zu unterstützen. Wie für eigene Ortskräfte übernimmt Deutschland auch für Ortskräfte von EU und NATO, sowie internationaler Organisationen seinen Teil der Verantwortung.

Informationen zur Frage, ob Beschäftigte von Projekten im Rahmen des Ortskräfteverfahrens berücksichtigt werden können, erhalten die Beschäftigten von ihrem früheren Arbeitgeber.

Weitere besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen wurden bereits von der Bundesregierung identifiziert. Dieser Prozess ist abgeschlossen. In diesen Einzelfällen werden die Personen kontaktiert, sobald eine Aufnahme in Deutschland in ihrem Einzelfall zugesagt wurde. Darüber hinaus plant die Bundesregierung derzeit keine weiteren umfassenden Aufnahmeprogramme.

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