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Fragen und Antworten: Unterstützung bei der Ausreise aus Afghanistan

17.09.2021 - Artikel

Die Bundesregierung arbeitet weiter intensiv an Lösungen, um Menschen, für die Deutschland besondere Verantwortung trägt, bei der sicheren Ausreise aus Afghanistan zu unterstützen. Wie geht es jetzt konkret weiter?

Durch unsere militärischen Evakuierungsflüge konnten über 5.300 Menschen aus Kabul in Sicherheit gebracht werden. Das Ende der militärischen Luftbrücke bedeutet aber nicht das Ende unserer Unterstützung für die Menschen, für die Deutschland besondere Verantwortung trägt.

Uns erreichen zahlreiche Anfragen zur Frage, wie die Bundesregierung in dieser neuen Phase nach der militärischen Evakuierung konkret bei der Ausreise aus Afghanistan unterstützt. Antworten dazu bieten wir in diesem Katalog von Fragen und Antworten (FAQ), der fortlaufend aktualisiert wird.

Unsere Bemühungen richten sich an deutsche Staatsangehörige, an Ortskräfte für deutsche Stellen sowie an von der Bundesregierung bereits identifizierte, besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen, die von der Bundesregierung eine Aufnahmezusage für Deutschland erhalten haben. Eingeschlossen sind dabei auch Angehörige der sog. „Kernfamilie“ dieser Personen, in der Regel also Ehepartner sowie minderjährige, ledige Kinder.

Dabei behalten wir auch Personen im Auge, die ihre Visaanträge zum Familiennachzug an den deutschen Auslandsvertretungen in Neu-Delhi und Islamabad stellen. Die Bundesregierung prüft bereits intensiv, wie wir eine Verbesserung für afghanische Familienangehörige bei der Bearbeitung von Visumanträgen erreichen können.

Darüber hinaus gibt es derzeit kein weitergehendes humanitäres Aufnahmeprogramm der Bundesregierung für Afghaninnen und Afghanen.

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