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Koordinator Dirk Wiese anlässlich seiner Reise nach Belarus

04.12.2019 - Pressemitteilung

Anlässlich seiner Reise nach Belarus sagte Dirk Wiese, Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der Östlichen Partnerschaft, heute (04.12.):

Ich freue mich, anlässlich des Minsk-Forums erneut nach Belarus zu reisen, denn es ist mir ein wichtiges Anliegen, engen Kontakt nach Belarus zu halten. Dass wir dort das 25-jährige Jubiläum der Internationalen Begegnungsstätte „Johannes Rau“ und das 20-jährige Jubiläum der Deutsch-belarussischen Gesellschaft begehen, zeigt, dass die zwischengesellschaftlichen Kontakte von Deutschland und Belarus etabliert und lebendig sind. Auf diese Grundlagen können wir gerade jetzt weiter aufbauen, da das Land sich in einer entscheidenden Phase seiner Entwicklung befindet. Den Dialog mit Belarus pflegen wir sowohl bilateral als auch besonders im Rahmen der Östlichen Partnerschaft der Europäischen Union.

Dabei ist mir persönlich wichtig, dass neben dem Dialog von Politik und Diplomatie Vertreter aus allen Teilen der Gesellschaft, auch Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft zu Wort kommen. Wichtige europäische Werte wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit müssen Teil des Dialogs sein, um in diesen Bereichen Fortschritte zu erzielen.

Ein besonderes Anliegen ist es mir, dass die deutschen politischen Stiftungen, die hervorragende Arbeit für die deutsch-belarussische Verständigung leisten, wieder mit Büros in Belarus vertreten sein können.

Hintergrund:

In Minsk nimmt Koordinator Wiese am 4. und 5. Dezember am „Minsk-Forum“ der Deutsch-belarussischen Gesellschaft teil. In diesem jährlichen Forum versammeln sich ca. 200-300 Experten und Expertinnen aus Politik, Diplomatie, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus Belarus, Deutschland und weiteren EU-Ländern.  Thema des diesjährigen Forums ist „Der Platz von Belarus in Europa. Chancen für Außenpolitik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur“.

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