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Staatsminister Hahn vor seiner Abreise in die USA und zum Critical Minerals Ministerial
Die USA sind einer unserer wichtigsten Partner außerhalb Europas. Gleichzeitig müssen und wollen wir als Europäer selbstständiger werden und mehr Verantwortung übernehmen. Deswegen steht die Bundesregierung mit der US-Regierung im engen Austausch, zuletzt war Anfang Januar Außenminister Johann Wadephul in Washington. In diesem Sinne reise ich heute in die USA zu einer hochrangingen Konferenz zu kritischen Rohstoffen.
Ausdrücklich begrüßt die Bundesregierung das US-Engagement für einen engeren Dialog mit Europa und anderen Partnern beim hochbedeutsamen Thema kritischer Rohstoffe. Kritische Rohstoffe sind von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit Deutschlands. Sie sind Grundlage moderner Industrie- und Zukunftstechnologien – von der Energiewende über Digitalisierung bis hin zur Verteidigungsfähigkeit. Angesichts wachsender geopolitischer und geoökonomischer Spannungen und der Instrumentalisierung von Abhängigkeiten unterstützt die Bundesregierung mit höchster Priorität die Wirtschaft bei der Sicherung und Diversifizierung ihrer Rohstoffversorgung. Ein Baustein ist dabei die Verringerung deutscher und europäischer Abhängigkeiten und der aktive Aufbau neuer Kooperationen. Die USA sind hierbei ein wichtiger Impulsgeber. Zentral bleibt für Deutschland dabei der übergeordnete Austausch im Format der G7+ sowie, wie immer, der EU-Rahmen, in dem wir uns auch vor dieser Reise eng miteinander abgestimmt haben.
Auch darüber hinaus gibt es mit den USA viel zu besprechen, denn enge Beziehungen brauchen den kontinuierlichen Austausch – insbesondere dann, wenn es um gemeinsame Interessen geht: Daher freue ich mich auf zusätzliche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der US-Seite sowie mit deutschen Unternehmen in den USA.
Hintergrund
Staatsminister Florian Hahn reist vom 03.-05. Februar auf Einladung von US-Außenminister Marco Rubio zum Criticial Minerals Ministerial in die USA. Weiterhin stehen in Washington bilaterale Gespräche sowie der Austausch mit Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Wirtschaft auf dem Programm. Zum Einläuten des FIFA-Weltmeisterschaftsjahres 2026 in den USA, Kanada und Mexiko nimmt er zudem an einem Empfang der deutschen Botschaft teil.