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Außenministerin Baerbock vor ihrer Reise nach Marokko und Dänemark

25.08.2022 - Pressemitteilung

Anlässlich ihrer Reise nach Marokko und Dänemark erklärte Außenministerin Annalena Baerbock heute (25.08.):

Marokko ist Europas nächster Nachbar im Süden, Dänemark Deutschlands unmittelbarer Nachbar im Norden. In beiden Ländern will ich darüber sprechen, wie wir uns durch engere Zusammenarbeit fit für die Zukunft machen können. 

Marokko hat beste Voraussetzungen, sich strategisch zu einer wichtigen Säule der europäischen Energiewende zu entwickeln und arbeitet mit Deutschland schon seit über einem Jahrzehnt eng bei der Entwicklung der erneuerbaren Energien zusammen. Aber auch darüber hinaus ist das Potenzial für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit und menschlichen Austausch riesig. Im Interesse der Menschen in beiden Ländern wollen wir deshalb unsere Beziehungen wieder auf einen Kurs bringen, der diese Chancen voll aufgreift und nutzt.

In den letzten Monaten haben wir intensiv an der gemeinsamen Grundlage für eine zukunftsorientierte Partnerschaft gearbeitet. Viele neue Kooperationsideen wurden entwickelt, viele gute Projekte der Vergangenheit auf neue Füße gestellt. Mit meinem Besuch heute wollen wir nun dieses neue Kapitel in unseren bilateralen Beziehungen gemeinsam aufschlagen.

Mit Dänemark besuche ich einen unserer vertrautesten Partner – nicht nur für die zehntausenden grenzübergreifenden Familien, nicht nur als Reiseziel vieler Deutscher, sondern auch als Vorreiter bei europäischen Zukunftsthemen, von dem wir in Deutschland immer wieder lernen können. Aber diese Vertrautheit darf kein Grund sein, die Beziehungen sich selbst zu überlassen, im Gegenteil. Deshalb werden wir am Freitag einen deutsch-dänischen Aktionsplan unterzeichnen, um uns noch enger zu verzahnen, sowohl bei der Entwicklung der Offshore-Energie in Nord- und Ostsee als auch in der sicherheitspolitischen Zeitenwende, die wir als Ostseeanrainer und NATO-Partner gemeinsam mitgestalten. Die Entscheidung der Däninnen und Dänen, sich in Zukunft voll an der gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU zu beteiligen, bietet eine Chance, diese Zusammenarbeit auf eine neue Ebene zu heben.

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