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Auswärtiges Amt zum erneuten Raketenbeschuss auf Riad und andere Städte in Saudi-Arabien

12.04.2018 - Pressemitteilung

Zum gestrigen Raketenbeschuss aus Jemen auf die Hauptstadt Saudi-Arabiens und zwei weitere Städte sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (12.04.): 

Die katastrophale humanitäre Lage im Land und der jüngste Raketenbeschuss auf Saudi-Arabien machen deutlich, wie dringend es eine politische Lösung des Jemen-Konflikts braucht.

Wir verurteilen den erneuten Raketenbeschuss auf Riad sowie andere Teile Saudi-Arabiens. Sie sind durch nichts zu rechtfertigen. Die Angriffe verschärfen nur die ohnehin schwierige Lage und drohen, die laufenden Vermittlungsbemühungen des Sondergesandten der Vereinten Nationen, Martin Griffiths, zu untergraben. Er hat bei seinen Bemühungen weiterhin unsere volle Unterstützung.

Wir rufen die Parteien zu einem sofortigen Waffenstillstand und zu Verhandlungen unter der Ägide der Vereinten Nationen auf. Ein Ausweg aus dem Jemen-Konflikt wird nur auf politischem Wege möglich sein.

 Hintergrund:

Am 11. April kam es erneut zu Raketenangriffen aus Jemen auf die saudi-arabische Hauptstadt Riad sowie die Städte Najran und Jizan. Nach saudi-arabischen Angaben konnte die Luftabwehr die Raketen abfangen. 

Bereits am 4. November und 19. Dezember 2017 sowie am 25. März 2018 hatte es Raketenangriffe auf Riad gegeben.

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