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Staatsministerin Müntefering zur Eröffnung der „Humboldt Saison“ in Kolumbien und Ecuador durch Bundespräsident Steinmeier

14.02.2019 - Pressemitteilung

Anlässlich ihrer Reise nach Kolumbien und Ecuador sagte Staatsministerin Michelle Müntefering zur Eröffnung der „Humboldt Saison“ durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier heute (14.02.):

Humboldt hat die ganze Welt im Zusammenhang betrachtet. „Alles ist Wechselwirkung“, sagte er. Die Natur sah er als „eine Republik der Freiheit“. Er konzentrierte sich nicht nur auf das Kleinste: auf Blüten, Pflanzen und Steine, sondern er hatte zugleich auch das große Ganze im Blick. Etwa, wenn er die Auswirkungen des Klimas auf die Menschen untersuchte!

Das ist heute - in Zeiten der Globalisierung und weltweiten digitalen Vernetzung - ganz aktuell. 2019 ist das Jahr, um Humboldt neu zu entdecken.

Hintergrund:

Die Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, Frau Michelle Müntefering, begleitet den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Frau Elke Büdenbender auf ihrer Reise vom 11. bis 16. Februar 2019 in die Republik Kolumbien und die Republik Ecuador. 

Anlass des Besuches in Kolumbien und Ecuador ist der 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt und dessen Lateinamerikareise vor 220 Jahren.

Humboldts wissenschaftliches, ökologisches und zivilisatorisches Erbe verbindet Deutschland eng mit beiden Ländern. Die gemeinsamen kulturellen Traditionen und Werte bieten eine gute Grundlage, um den Herausforderungen wie Klimawandel und Bewahrung der Artenvielfalt gemeinsam zu begegnen.

Mit der Frage, wie Alexander von Humboldt uns dabei ein Leitbild sein kann, beschäftigt sich die Themensaison „Humboldt y las Américas“, die der Bundespräsident als ihr Schirmherr in Ecuador, als einer der wichtigsten Etappen der Reise des Gelehrten durch Lateinamerika, eröffnet. Die Humboldtsaison ist eine Initiative des Auswärtigen Amtes, die unter der Projektleitung des Goethe Instituts und in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern der Zivilgesellschaft, Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sowie Wissenschaftsinstitutionen durchgeführt wird. 

In Quito trifft Staatsministerin Müntefering darüber hinaus mit lokalen Projektpartnern der Humboldt Saison zusammen. Ziel der Projekte ist es, für gegenseitiges Verständnis und ein tolerantes Miteinander der Kulturen, für Nachhaltigkeit, Innovation und Zukunftsgewandtheit sowie für transdisziplinäre Vernetzung und Wissenstransfer im Geiste Humboldts zu werben und den Austausch zwischen Deutschland und Lateinamerika zu stärken.

Zielländer der zahlreichen grenz- und disziplinenüberschreitenden Projekte sind die Länder, in die Humboldt gereist ist (Venezuela, Kuba, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko) sowie weitere Länder Mittel- und Südamerikas. 

Zum Weiterlesen:

Einzelheiten zu dem Jahresprogramm sind auf einer eigenen Homepage zu finden:
http://humboldtylasamericas.org

Deutschland und Ecuador: Bilaterale Beziehungen

Deutschland und Kolumbien: Bilaterale Beziehungen

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