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Auswärtiges Amt zu Mordanschlag im Westjordanland

10.01.2018 - Pressemitteilung

Zu dem Mord an einem Rabbiner im Westjordanland gestern Abend erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts heute (10.01.):

Der tödliche Anschlag gestern auf einen Bewohner eines israelischen Siedlungsaußenpostens im Westjordanland bestürzt uns sehr. Wir verurteilen diesen hinterhältigen Mord auf das Schärfste.

Der Familie und den Angehörigen des Opfers gilt unser tiefstes Mitgefühl. 

Diejenigen, die dafür Verantwortung tragen oder diesen Anschlag begrüßen, schüren die Gewalt, die eine Lösung des Nahostkonflikts auf dem Verhandlungsweg erschwert. Wir erwarten, dass alle Seiten aktiv zur Deeskalation beitragen.

Hintergrund:

Am Dienstagabend wurde ein Rabbiner aus einem Siedlungsaußenposten nahe der Stadt Nablus während der Fahrt auf der Hauptstraße durch das besetzte Westjordanland von einem vorbeifahrenden Auto aus erschossen. Er erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Die Polizei hat Straßensperren rund um Nablus errichtet und durchsucht die Gegend nach dem oder den Tätern. 


Zum Weiterlesen:

Der Nahostkonflikt

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