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Außenminister Maas zum Austausch- und Bildungsprogramm für afrikanische und deutsche Museumsnachwuchskräfte TheMuseumsLab

27.04.2021 - Pressemitteilung

Zum Austausch- und Bildungsprogramm für afrikanische und deutsche Museumsnachwuchskräfte TheMuseumsLab sagte Außenminister Heiko Maas heute (27.04.): 

Mit dem MuseumsLab schaffen wir eine neue, multilaterale Zusammenarbeit zwischen afrikanischen und deutschen Museen: Politik, Kultur und Zivilgesellschaft tun sich zusammen, um im Museumsbereich gemeinsame Weiterbildung und gemeinsames Lernen auf den Weg zu bringen. Damit verfolgen wir nicht weniger als ein Ziel, das wir uns bereits im Koalitionsvertrag gesetzt haben: Nämlich durch Kulturaustausch bei der Aufarbeitung unserer Kolonialgeschichte weiterzukommen. 

Hintergrund:

Das Austausch- und Bildungsprogramm TheMuseumsLab, richtet sich – neben deutschen – an Museumsnachwuchskräfte aus mehr als zehn afrikanischen Staaten. Ziel des Programms, das ab Mai 2021 mit 25 Nachwuchskräften startet, ist es, das beiderseitige Lernen zwischen Afrika und Europa ins Zentrum zu rücken. Die Initiative stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur deutschen Agentur für internationale Museumskooperation dar. Dafür kommen Museen, wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen zusammen. 

TheMuseumsLab wird getragen vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Museum für Naturkunde in Berlin (Leibniz-Institut) und dem Master-Studiengang Museumsmanagement und -kommunikation der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) in enger Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Beraternetzwerk The Advisors. Eingebunden sind eine Vielzahl von herausragenden afrikanischen und europäischen Experten und Expertinnen sowie mehrere Kulturinstitutionen wie die Kulturstiftung des Bundes (KSB), die Kulturstiftung der Länder (KSL), das Goethe-Institut und das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa). 

Das Programm wird vom Auswärtigen Amt (AA), in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), finanziert.

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