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Außenminister Maas reist nach Jordanien

04.04.2018 - Pressemitteilung

Vor seiner Abreise nach Amman erklärte Außenminister Heiko Maas heute (04.04.) in Berlin:

In einer Region, die schwer gezeichnet ist von Terror, Gewalt und dem Ringen um Macht und Einfluss, kommt es umso mehr an auf die, die sich verlässlich für konstruktive Lösungen einsetzen. Jordanien ist ein solcher Partner und Verbündeter – eine Stimme der Vernunft im Nahen und Mittleren Osten.
Im Rahmen der Anti-IS-Koalition arbeiten wir auf das Engste zusammen. Ein weiteres wichtiges Thema in den Gesprächen wird der Nahostkonflikt sein: Wir sind uns dabei völlig einig, dass nur eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung Israelis und Palästinensern dauerhaften Frieden bringen kann. Die gewaltsame Konfrontation, die dieser Tage an der Grenze Israels zum Gaza-Streifen aufgebrochen ist, gibt uns Anlass zu größter Sorge.

In Syrien folgten auf friedliche Proteste und den Ruf der Menschen nach Freiheit mehr als sieben Jahre Gewalt und unfassbares Leid: Mehr als eine halbe Million Menschen sind seither gestorben, über die Hälfte der syrischen Bevölkerung ist auf der Flucht, ein Ende der humanitären Krise kaum absehbar. Jordanien hat Hunderttausende in ihrer Not aufgenommen - eine gewaltige Leistung. Wir werden unsere Unterstützung als wichtiger Geber fortführen und uns weiter an der Seite Jordaniens engagieren.

Hintergrund:

Außenminister Maas besucht am 4. und 5. April das Haschemitische Königreich Jordanien. Er wird dort zu Gesprächen u.a. mit seinem Amtskollegen Ayman Safadi zusammenkommen und Projekte der humanitären Hilfe und Stabilisierung in Augenschein nehmen. Ebenfalls vorgesehen ist ein Treffen mit Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehr-Einsatzkontingents, die im Rahmen der Mission „Counter Daesh“ Dienst tun.

Zum Weiterlesen:

Deutschland und Jordanien: bilaterale Beziehungen

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