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Staatsminister Lindner vor seiner Reise nach Costa Rica und Argentinien

21.08.2022 - Pressemitteilung

Vor seiner Reise nach Costa Rica und Argentinien erklärte Staatsminister Tobias Lindner heute (21.08.):

Ich werde zwei unserer wichtigen Partner in Lateinamerika besuchen, um darüber zu sprechen, wie wir Seite an Seite die wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigen und zugleich nachhaltige und effiziente Wege finden können, die Klimakrise zu bekämpfen. Lateinamerika und Europa verbindet sehr vieles, nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Demokratien wie auf diesen beiden Kontinenten und in Politik, Kultur, Forschung und Wissenschaft haben wir in Lateinamerika verlässliche Partner.

Die Coronapandemie hat auch in Lateinamerika schwere Spuren hinterlassen. Zu den sozialen, humanitären und wirtschaftlichen Auswirkungen drohen sich nun auch noch die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine für die globale Wirtschaft zu gesellen. Es ist gerade in diesen schweren Zeiten nötig, zueinander zu stehen.


Hintergrund:

Staatsminister Lindner reist für politische Gespräche vom 22. - 23. August nach Costa Rica und anschließend vom 24. - 25. August nach Argentinien. Im Zentrum der Gespräche in Costa Rica stehen neben bilateralen Wirtschafts-, Kultur- und Wissenschaftsbeziehungen, Fragen des Umwelt- und Biodiversitätsschutzes sowie innovativer Klima- und Energiepolitik. Angesichts aktueller krisenhafter globaler Entwicklungen wird es zudem um Möglichkeiten für eine verstärkte Zusammenarbeit im regionalen und multilateralen Rahmen zur Sicherung einer friedlichen Zukunft für die Menschheit gehen.
In Argentinien wird der Staatsminister über die bilateralen Beziehungen und insbesondere die wirtschaftlichen Beziehungen sprechen sowie zu Argentiniens Übereinkommen mit dem internationalen Währungsfond. Auch Themen der regionalen Integration in Lateinamerika stehen, mit Blick auf ein anstehendes Treffen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der EU-Mitgliedstaaten und der lateinamerikanischen CELAC (Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten), auf der Tagesordnung. Weiterhin werden Fragen der Menschenrechte, die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die gemeinsame Herausforderung der Bewältigung der Klimakrise Teil der Gespräche sein. 

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