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Menschenrechtsbeauftragte Kofler zur Todesstrafe in Japan

26.07.2018 - Pressemitteilung

Zur Todesstrafe in Japan erklärte die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Dr. Bärbel Kofler, heute (26.07.):

Erneut sind heute sechs Mitglieder der Aum-Sekte in Japan hingerichtet worden. Die Gruppe war für den Giftgasanschlag auf die U-Bahn von Tokyo 1995, der zahlreiche Todesopfer und tausende Verletzte forderte, verurteilt worden. Ich habe mich bereits Anfang des Monats geäußert nachdem die ersten sieben Todesurteile vollstreckt worden waren und ich bekräftige heute erneut, dass die Bundesregierung und die Europäische Union  die Todesstrafe unter allen Umständen ablehnen und ihre weltweite Abschaffung anstreben. Sie ist eine grausame und unmenschliche Art der Bestrafung und ich bitte daher unseren engen Partner Japan, die bisherige Praxis zu überdenken und von weiteren Vollstreckungen der Todesstrafe abzusehen.

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