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Gemeinsame Erklärung der G7-Außenministerinnen und minister zu Iran

27.03.2026 - Pressemitteilung

Wir, die G7-Außenministerinnen und ‑minister Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Japans, Kanadas, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten von Amerika sowie die Hohe Vertreterin der Europäischen Union, sind am 26. und 27. März 2026 im Rahmen des G7-Vorsitzes Frankreichs in Abbaye des Vaux-de-Cernay, Frankreich, zusammengekommen.

Wir berieten über die Lage in Iran und der Region.

Wir unterstrichen, wie wichtig es ist, die Auswirkung des Konflikts auf regionale Partner und die Zivilbevölkerung sowie auf kritische Infrastruktur auf ein Minimum zu reduzieren, und betonten die Notwendigkeit, die Anstrengungen auf dem Gebiet der humanitären Hilfe abzustimmen.

Wir rufen zu einer unverzüglichen Einstellung der Angriffe gegen die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur auf. Für gezielte Angriffe auf die Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten sowie für Anschläge auf diplomatische Einrichtungen kann es keine Rechtfertigung geben.

Einen Schwerpunkt legten wir auf den Wert vielfältiger Partnerschaften, auf Abstimmung und auf die Unterstützung von Initiativen, unter anderem zur Abfederung von globalen wirtschaftlichen Schocks wie beispielsweise Unterbrechungen von Lieferketten in den Bereichen Wirtschaft, Energie, Düngemittel und Handel, die sich unmittelbar auf unsere Bürgerinnen und Bürger auswirken.

Wir bekräftigten die zwingende Notwendigkeit, im Einklang mit Resolution 2817 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen sowie dem Seerecht die sichere und gebührenfreie Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus dauerhaft wiederherzustellen.

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