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Auswärtiges Amt verurteilt Angriff auf Blauhelme der UN-Friedensmission MONUSCO

08.12.2017 - Pressemitteilung

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte heute (08.12.):


Wir verurteilen den hinterhältigen Angriff auf Blauhelme der UN-Friedensmission MONUSCO in Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo in aller Schärfe. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden mindestens 12 Peacekeeper aus Tansania und 5 Angehörige der kongolesischen Streitkräfte getötet, zahlreiche Peacekeeper wurden verletzt, einige von ihnen schweben in Lebensgefahr. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Familien und Angehörigen der Opfer. Den Verletzten wünschen wir rasche Genesung. Wir stehen in diesen schweren Stunden an der Seite Tansanias.
Der Mut und das Engagement, das Peacekeeper täglich im Namen des Friedens und für den Schutz der Zivilbevölkerung in Krisen- und Konfliktgebieten leisten, verdient unsere tiefe Anerkennung. Wir unterstützen die Vereinten Nationen darin, diese Attacke schnellst möglich aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Tötung von Blauhelmen ist ein Kriegsverbrechen. 


Hintergrund:

Deutschland unterstützt die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, auf eine friedlichere Entwicklung in der Demokratischen Republik Kongo hinzuwirken. MONUSCO  (Mission de l’Organisation des Nations Unies pour la Stabilisation en République démocratique du Congo) wurde 2010 vom UN-Sicherheitsrat eingesetzt und ist derzeit die größte UN-Friedensmission weltweit. Ihr Mandat umfasst den Schutz von Zivilisten, die Stabilisierung des Landes wie auch die Unterstützung eines politischen Übergangsprozesses im Kongo. Tansania ist einer der größten Truppensteller der Mission.

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