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Auswärtiges Amt zur Soforthilfe für Ebola-Eindämmung im Ostkongo

19.05.2019 - Pressemitteilung

Zur Aufstockung der Hilfsmaßnahmen gegen den zweitgrößten Ausbruch von Ebola weltweit erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (19.05.):

Für humanitäre Soforthilfe zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs stellt das Auswärtige Amt der WHO im Ostkongo jetzt weitere vier Millionen Euro zur Verfügung. Damit leistet Deutschland einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs. Unterstützt werden die Behandlung von Infizierten sowie Präventionsmaßnahmen wie Impfungen direkt gefährdeter Menschen und im Bereich von Hygiene- und Trinkwasserversorgung. Dies ergänzt von Deutschland finanzierte humanitäre Projekte Internationaler Organisationen und deutscher Nichtregierungsorganisationen zur Vorsorge in den angrenzenden Ländern Uganda, Burundi und Südsudan (z.B. regelmäßige Gesundheits-Screenings an den Grenzübergängen). Bislang sind dort noch keine Fälle von Ebola aufgetreten.

Hintergrund:

Ebola gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten. Der aktuelle Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo dauert bereits seit August 2018 an. Bislang wurden über 1.700 Fälle von Ebola registriert, mehr als 1.100 Menschen sind an den Folgen der Krankheit gestorben. Es handelt sich um den bisher zweitgrößten Ausbruch weltweit. Im April und Mai 2019 verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation/WHO einen besonders starken Anstieg der Neuerkrankungen. Die WHO warnt vor einer Ausbreitung auf die Nachbarländer.

Die Eindämmung und Bekämpfung des Ausbruchs gestaltet sich schwierig. Die Sicherheitslage in der Region ist seit Jahrzehnten fragil. Bewaffnete Gruppen gefährden nicht nur die Zivilbevölkerung, sondern auch das Gesundheitspersonal sowie die zur Bekämpfung des Ebola-Ausbruches eingesetzten humanitären Helfer.

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