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Auswärtiges Amt zur Lage in der Ghouta und in Nordsyrien

20.02.2018 - Pressemitteilung

Zur Lage in der Ghouta und in Nordsyrien sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (20.02.):

Aus der Ghouta erreichen uns schreckliche Bilder. Das Grauen von Aleppo droht sich nun wenige Kilometer von Damaskus entfernt zu wiederholen. Und wieder werden vor allem unschuldige Zivilisten, darunter viele Kinder, Opfer der zerstörerischen Gewalt des syrischen Regimes und seiner Unterstützer. Wir fordern das Regime auf, seine Angriffe sofort einzustellen und endlich humanitären Zugang zu gewähren!

Gleichzeitig geben uns die Meldungen aus Afrin im Norden Syriens Anlass zu großer Besorgnis. Bei allen berechtigten Sicherheitsinteressen der Türkei: Wir glauben, dass die angedrohte Blockade zu weiterem Leid unter der Zivilbevölkerung führen wird.

Viele in der internationalen Gemeinschaft haben, wie wir, immer wieder vor den Folgen einer militärischen Konfrontation gewarnt, die unkalkulierbare Risiken mit sich bringt. Die Gefahr einer weiteren Eskalation scheint nun akut. Deshalb appellieren wir an alle Beteiligten, die Kampfhandlungen zu beenden.


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